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Die diözesanen land- und forstwirtschaftlichen Betriebe in Österreich wollen künftig noch mehr auf Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung bauen. Am 28. November trafen sich die Forstverantwortlichen mit den Umweltbeauftragten der Diözesen in Vöcklabruck zum Meinungsaustausch. Die von Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato sì“ skizzierten Grundlinien sollen in kirchlichen Betrieben Beachtung finden. Holz, wurde betont, sei nach dem Tourismus der zweitwichtigste Devisenbringer Österreichs – als Bau- und Tischlermaterial, aber auch als nachhaltiger Energieträger.
Zu schaffen macht auch den kirchlichen Wäldern der sich abzeichnende Klimawandel. Vom heuer besonders gravierenden Befall durch den Borkenkäfer abgesehen, wirkt sich die Trockenheit negativ aus. Auf den Schotterböden des Großraums Steyr seien selbst die tiefwurzelnden Tannen der Trockenheit zum Opfer gefallen, berichtet Christoph Geier, Verwalter der Land- und Forstwirtschaft der Diözese Linz. Heute „gebietsfremde“ Baumarten könnten dem Klima besser entsprechen. Schon in den Eiszeiten hat es gravierende Änderungen des Bewuchses gegeben. Die Forstleute verweisen auf eine schon jetzt gegebene große Artenvielfalt in den kirchlichen Wäldern.
Die Umwelt- und Forstbeauftragten waren sich in Vöcklabruck einig: Die Energiewende müsse konsequent umgesetzt werden, auf die soziale Komponente bei den Klimazielen dürfe man jedoch nicht vergessen. Den Klimazielen müsse der Vorrang gegeben werden, etwa dem Landschaftsschutz gegenüber. Das betrifft etwas die Frage der Nutzung von Windkraft. Dabei sollen die Betroffenen in die Entscheidungen ausreichend einbezogen werden. Ein ständiges Spannungsfeld bleibt der Tierschutz – etwa im Hinblick auf die Verbreitung von Wolf, Luchs und Fischotter.
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