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Mein Auto abzugeben fiel mir schwer

Gesellschaft & Soziales

Vom Fahrersitz eines Reisebusses auf die Sitzbank einer Klosterkirche, von Vollgas zum Zu-Fuß-Gehen. Sr. ­Genoveva Gaßner hat ihr Leben von Grund auf umgekrempelt und ist bei den Franziskanerinnen von Vöcklabruck eingetreten. Zurzeit absolviert sie ihr zweijähriges Noviziat.

Ausgabe: 2018/16
17.04.2018
- Josef Wallner
© privat

Es ist nicht bedeutend, aber doch auffallend: Ihr Name Sr. Genoveva.
Sr. Genoveva Gaßner:
Meine Mama wollte mich Genoveva taufen, der Papa war dagegen, daher haben sie sich auf Jenny geeinigt, die englische Form von Genoveva. Bei der Aufnahme ins Noviziat habe ich dann gebeten, ob ich diesen Namen als Schwesternnamen bekommen könnte.

 
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich einer Ordensgemeinschaft anzuschließen?
Sr. Genoveva:
Ich habe in einer Sonderschule in Tirol ein freiwilliges soziales Jahr gemacht. Das hat mich sehr geprägt: Als ich das Leid der Kinder gesehen habe, es waren viele mit Beeinträchtigungen dabei, habe ich wieder angefangen, täglich den Rosenkranz zu beten. Nach und nach hat mich der Gedanke nicht mehr losgelassen, dass ich mein Leben Gott widmen möchte. 


Waren Sie als Kind schon sehr religiös? 
Sr. Genoveva:
Ja, eigentlich schon, und alle haben sich gefragt, woher das kommt. Denn wir haben in der Familie ein Busunternehmen und die Eltern hatten nicht viel Zeit zum Kirchengehen. Ich war aber viel mit den Großeltern unterwegs, auch auf Wallfahrten. So habe ich schon über zwanzig Mal Assisi besucht und neunzehn Mal Medjugorje. Das hat mich fasziniert, das war für mich das Glaubensleben. Zu Hause war ich schon in der Pfarre engagiert – als Oberministrantin. 


Wie ist es nach der Rückkehr vom Freiwilligen Sozialen Jahr weiter gegangen? 
Sr. Genoveva:
Ich bin zurück in den Pinzgau und habe mir gedacht, ich möchte unbedingt den Busführerschein machen, denn mit Bussen bin ich aufgewachsen. Meine Familie hat das voll gefreut. Ein Jahr lang habe ich dann zwanzig Stunden als Busfahrerin im Unternehmen meines Onkels gearbeitet  und zwanzig Stunden als Jugendleiterin für die Katholische Jugend. 


Eine Frau, noch dazu eine ganz junge hinter dem Steuer – wie haben Ihre Fahrgäste reagiert? 
Sr. Genoveva:
Ich habe an meinem 21. Geburtstag die Prüfung abgelegt, zum frühest möglichen Zeitpunkt. Ich liebe es einfach, das Motorengeräusch und den Geruch von Diesel. Dazumal war ich die jüngste Buschauffeurin Österreichs. 


Bleiben wir noch kurz bei den Fahrgästen ... 
Sr. Genoveva:
Ich hatte einmal eine Gruppe Männer aus Holland zum Flughafen zu bringen. Nachdem ich sie im Bus begrüßt hatte, fragte dann einer, wo der Busfahrer bleibt. „Ich bin der Busfahrer“, antwortete ich. Da sagte ein anderer: „Haben wir noch irgendwo einen Schnaps?“ 


In der Zeit als Chauffeurin haben Sie aber immer auch schon Richtung Kloster geblickt.  
Sr. Genoveva:
Für mich war die Doppelanstellung als Busfahrerin und Jugendleiterin wichtig, damit mein Glaubensleben nicht leidet. Die Kombi war genial, eine Woche Bus fahren, eine Woche Jugendleiterin.

 
Wie kamen Sie zu den Franziskanerinnen nach Vöcklabruck? 
Sr. Genoveva Gaßner:
Ich habe auch andere Ordensgemeinschaften auf den Reisen kennengelernt. Für mich stellte sich durchaus die Frage, ob ich in Italien in ein Kloster gehe. 2015 bin ich das erste Mal zu den Franziskanerinnen gefahren. Als ich das Mutterhaus gesehen habe, dachte ich mir: da könnte ich ankommen. Faszinierend finde ich auch, was die Schwestern ausstrahlen: nämlich innere Freude. Und die Gemeinschaft hat auch gepasst. So bin ich immer wieder gekommen und habe dann gefragt, ob ich ganz kommen darf. Im August 2017 wurde ich in das Noviziat aufgenommen. 


Haben Sie sich das Leben im Kloster so 
vorgestellt? 
Sr. Genoveva:
Ich bin positiv überrascht, obwohl manches nicht einfach war. Ein einschneidendes Erlebnis war, wie ich vor dem Noviziat mein Auto abgegeben habe. Das hieß für mich: Ich gebe ein Stück Freiheit ab, aber das gehört zum franziskanischen Lebensstil. Ich habe mir gedacht: wenn ich das gut schaffe, dann kann ich bleiben.


Hat Sie bislang etwas geschockt? 
Sr. Genoveva:
Nein, ich genieße gerade das Noviziat. Ich habe Zeit für mich, was ich vorher nicht so richtig hatte, ich komme zum Überlegen, wo ich stehe, ich komme  zum Beten. Seit kurzem bin ich in Deutschland, wo ich mit sechs Novizinnen aus dem ganzen deutschen Sprachraum zusammenlebe. Wir haben Unterricht und machen ein Praktikum. Ich bin in der Altenpflege. Das ist schon herausfordernd. 


Denken Sie schon an die Zeit nach dem Noviziat?  
Sr. Genoveva:
Das Noviziat dauert noch bis August 2019, darauf möchte ich mich ganz einlassen. Ich könnte mir aber einmal eine Arbeit in der Pastoral vorstellen. 


Was ist ihrer Erfahrung nach ein Zeichen für junge Frauen, dass sie sich das Leben in einem Orden anschauen sollten?
Sr. Genoveva:
Wer eine Unruhe spürt, wer spürt, dass sie nicht allein ihr Leben leben möchte, wer für die und mit den Menschen und mit Gott leben möchte, die soll einmal kommen. 
Es ist nicht leicht, diesen ersten Schritt zu wagen, einmal anzuklopfen und Hallo zu sagen. Das ist wirklich nicht einfach. Das kostet viel Überwindung. Aber es ist befreiend, wenn du spürst: das, was dich unruhig macht, könnte deine Berufung sein. Ich möchte jede ermutigen, es einmal auszuprobieren.


Was kann man dabei erfahren? 
Sr. Genoveva:
Eine Freundin, die nicht besonders religiös ist und mich einmal in Vöcklabruck für ein paar Tage besucht hat, hat mir gesagt: Bei euch im Kloster ist es so lässig, weil da kann man einfach einmal still sein. Das ist etwas, was junge Leute anzieht. Heute zählt vielfach nur die Leistung. Ordensleute stehen dafür, dass nicht nur die Leistung zählt. Dass Gott dich so will, wie du bist und dass er dich ermutigt, das Beste aus deinem Leben zu machen.«

 

 

Zur Sache

Weltgebetstag für Geistliche Berufe


Am vierten Ostersonntag, den 22. April 2018 begeht die Kirche den Weltgebetstag für geistliche Berufungen. Dieser Sonntag wird wegen des Evangeliums (Joh 10,11–18)  auch Sonntag des Guten Hirten genannt. Das Berufungspastoralteam der Diözese Linz lädt die Verantwortlichen in den Pfarren ein, am Weltgebetstag in der Predigt von der eigenen Berufung zu erzählen.

Papstbotschaft. Papst Franziskus schreibt zum diesjährigen Weltgebetstag: „Der Ruf des Herrn, das sei vorweg gesagt, ist nicht so offensichtlich wie die vielen Dinge unserer täglichen Erfahrung, die wir hören, sehen oder berühren können. Gott kommt auf leise und diskrete Art, ohne sich unserer Freiheit aufzuzwingen.“

 

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