Gerlinde und Carlo Neuhuber waren auf den Philippinen, um ihre Tochter zu besuchen. Als der Taifun am 8. November 2013 seine Spur der Verwüstung zog, waren sie kaum 70 Kilometer von der Stadt Tacloban entfernt, wo noch immer hunderte Leichen unter den Trümmern liegen.
Es gibt sie – die finsteren Winkel der Welt, in die selten Licht fällt: bei den Obdachlosen, die man in der Nacht aus den Zügen holt, den Einsamen, denen die Freunde weggestorben sind.
In 25 europäische Länder wird das Friedenslicht aus Bethlehem durch die ORF-Initiative aus Oberösterreich gebracht. Die heurige Friedenslicht-Reise war mit einer Feier zum 150-Jahr-Jubiläum des Österreichischen Hospizes in Jerusalem verbunden.
Die Entrüstung ist umfassend. Die Betriebsseelsorge Vöcklabruck etwa spricht von Skandal, wenn nach Jahren des Rekordgewinns in Lenzing 700 Mitarbeiter/innen gekündigt werden sollen. „Unverständlich“ nennt die Arbeiterkammer, „widersprüchlich“ die Katholische Aktion die Kündigungs-Absicht.
Ein neuer Konflikt wächst zwischen kirchlichen Arbeitgebern und Gewerkschaft. Die Ungeduld der Beschäftigten in den Ordensspitälern nehme zu, sagt die Gewerkschaft vida, weil die Arbeitgeber nicht auf Gesprächs-Einladungen reagierten.