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Wenn sich jedes Jahr die Türen des Ballsaals öffnen und Musik, Lachen und festliche Kleidung den Raum erfüllen, ist das ein sichtbares Zeichen dafür, dass Gemeinschaft lebt. Der Ball der Katholischen Jugend Vorchdorf und Eberstalzell ist längst ein Fixpunkt im regionalen Veranstaltungskalender.
Während viele Veranstalter inzwischen mit rückläufigen Besucherzahlen zu kämpfen haben, ist der Andrang hier ungebrochen: Rund 200 bis 250 Gäste füllen jedes Jahr den Gasthof Ziegelböck, der als Austragungsort dient.
„Wir werden sicher wieder komplett voll sein“, sagt die 23-jährige Cathi Hillinger, die dem Organisationsteam angehört. Die große Beliebtheit des Balls liegt dabei bei Weitem nicht nur daran, dass es in der Umgebung kaum vergleichbare Tanzveranstaltungen gibt.
Entscheidend sind auch der persönliche Empfang der Gäste und das große Bemühen der Organisator:innen, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. „Wir schauen, dass die Musik die Jungen anspricht, sich aber auch die Omas und Opas wohlfühlen“, erklärt Hillinger. Der Ball, bei dem Abendkleidung verpflichtend ist, verbindet auf diese Weise Generationen auch auf musikalische Weise.
Passend dazu lautet das diesjährige Motto „Back to the Beats“ und verspricht eine Zeitreise durch unterschiedliche Musikstile. „Es ist ein Ball, auf dem viel getanzt wird und genau danach ist die Musik ausgewählt“, sagt Hillinger. Damit dieser Anspruch erfüllt werden kann, ist monatelange Vorbereitung nötig. Die Tanzproben beginnen bereits im Oktober, zahlreiche ehrenamtliche Helfer:innen sind am Ballabend bis spät in die Nacht im Einsatz, etwa wenn nach dem Ende noch aufgeräumt wird. „Es ist cool, was wir als Ehrenamtlichen-Team da gemeinsam auf die Beine stellen“, betont Hillinger.
Auf ähnliches Engagement baut auch der Jugendball der Katholischen Jugend Timelkam im örtlichen Kulturzentrum. „Bei uns sind zwischen 80 und 100 Leute im Einsatz, damit der Ball reibungslos abläuft“, berichtet Hannah Schobesberger, die heuer bereits zum dritten Mal im Organisationsteam ist.
Bis zu 500 Gäste werden jedes Jahr erwartet. „Wir machen bei diesem Ball wirklich alles selbst“, erzählt die 21-Jährige. Die Arbeit reicht von der Wahl des Ballmottos – heuer „Mamma Mia!“ – über die Plakatgestaltung und Sponsorensuche bis hin zur Dekoration und zum Catering.
Von September bis Jänner trifft sich das Kernteam mindestens einmal im Monat, um die Vorbereitungen voranzutreiben. Wenn der Ball schließlich beginnt, ist die Freude groß. „Unser Ball ist dafür bekannt, dass besonders viel getanzt wird“, sagt Schobesberger. Einer der Höhepunkte ist die Mitternachtseinlage. Eine Besonderheit: Beim Auftanzen sind immer auch jene Jugendlichen dabei, die Neuzugänge der Katholischen Jugend Timelkam sind. „Sie werden so sichtbar in unsere Gemeinschaft aufgenommen“, erklärt Schobesberger.
Neben dem direkten, sozialen Wert haben die Jugendbälle in Timelkam und Vorchdorf auch eine nachhaltige Wirkung: Der erwirtschaftete Gewinn fließt in zahlreiche Aktivitäten der Jugendgruppen, von gemeinsamen Ausflügen bis zu Projekten im Laufe des Jahres. Damit wird der Ball nicht nur zu einem festlichen Höhepunkt, sondern auch zu einer wichtigen Grundlage für ein lebendiges Jugendleben in den Pfarren.
Der Ball der KJ Timelkam findet am Samstag, 31. Jänner, ab 19:30 Uhr im Kulturzentrum Timelkam statt.
Der Ball der KJ Vorchdorf und der KJ Eberstalzell findet am Samstag, 7. Februar, um 19 Uhr in der Hoftaverne Ziegelböck statt.
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