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Inhalt:
„Schuhrebell“ Heini Staudinger im exklusiven Interview mit der KirchenZeitung

„Es genügt schon, dass du einmal nicht deppat bist“

Gesellschaft & Soziales

Schuhhersteller Heini Staudinger kritisiert, dass das „destruktive“ Wirtschaftssystem nicht richtig infrage gestellt wird. Über das Etikett „Rebell“ und seinen Optimismus für die Zukunft sprach er mit der KirchenZeitung. 
 

Ausgabe: 44/2021
02.11.2021
- Paul Stütz
© Michael Appelt / Verlagsgruppe News / picturedesk.com

Die Möbel- und noch mehr die Schuhbranche hat schwer unter den Folgen der Coronapandemie gelitten. Wie ist Ihre Firma GEA durch die Krise gekommen?
Heini Staudinger:
Die Kurzformel heißt: Finanziell schaffen wir es schon irgendwie. Ausgestanden ist die Sache aber noch nicht. Ein Beispiel: Wir haben im Frühling 4000 Paar Kindersandalen vorbereitet. 3000 Paar davon haben wir noch auf Lager, weil wir im Lockdown darauf sitzen geblieben sind. Diese Sandalen können wir frühestens im nächsten Frühjahr verkaufen. Gleichzeitig haben wir aufgrund dieses Vorrats weniger Arbeit. Wir müssen schauen, dass wir über die Runden kommen und dabei die ganze Belegschaft halten können. Hoffen wir, dass wir im Sommer 2022 aus dem Ärgsten heraus sind. 


Sie sind finanziell selbst oft Risiken eingegangen, etwa als Sie sich vor Jahren gegen die Finanzmarktaufsicht und Bürokratie gestellt haben, weil sie Privatdarlehen als Finanzierungsmethode für die Firma durchsetzen wollten.
Staudinger:
Die Finanzmarktaufsicht hat damals verlangt, dass ich Privatdarlehen von drei Millionen Euro innerhalb von sechs Wochen zurückzahlen muss. Ich habe gesagt, dass ich kein Idiot bin und meine Firma in den Konkurs jage. Ich habe dann viel Zuspruch bekommen, auch von Leuten aus dem Banksektor. Ich wollte damals übrigens keine Lösung für den Heini alleine, sondern für alle, und das haben wir auch geschafft. Seit 2015 ist das alternative Finanzierungsgesetz in Kraft, mit dem alles, was verboten war, nun erlaubt ist. 


Wäre dieser Ansatz auch eine Lösung für die Weltwirtschaft?
Staudinger:
Die Hochfinanz gehört zu den stärksten Lobbygruppen der Welt, die werden sich mit aller Kraft dafür einsetzten, damit der Finanzsektor das Monopol behält. Und zwar unter dem Vorwand, dass eine Freigabe des Bankenmonopols Betrug Tür und Tor öffnen würde. Ich sage aber klar: Es ist völlig unmöglich, dass Private das Betrugsvolumen der Banken überbieten könnten. 


Das Etikett Rebell haftet seit Jahrzehnten an Ihnen. Zu Recht? 
Staudinger:
Es genügt schon, wenn du einmal nicht deppat bist, und schon bist du der Rebell. Den Mainstream nenne ich einmal deppat, weil wir seit Jahrzehnten wissen, dass wird mit diesem Kurs an die Wand fahren. Und obwohl das Jahr für Jahr deutlicher geworden ist, gibt es noch kein richtiges Infragestellen von unserem destruktiven Wirtschaftssystem. 


Um die Weltrettung dreht sich Ihr Vortrag bei den Zeller Schlossgesprächen. Braucht es das Widerständische und Rebellische, um bei dieser Mission erfolgreich zu sein?
Staudinger:
Da gibt es überhaupt keinen Zweifel. Wer nicht sehen kann, dass der Mainstream in die totale Katastrophe führt, muss ein Idiot sein oder blind sein. Wobei die Katastrophe bereits für Millionen Menschen schon Wirklichkeit ist, etwa durch den Klimawandel. Das Brutalste ist aber, dass im Mittelmeer jährlich Tausende Menschen ersaufen, doch die wichtigste Sorge Europas ist, wie wir die Grenzen dichtmachen können. Wir bekommen die Fluchtursachen nicht in den Griff. Für die vielen Fluchtursachen habe ich ein Beispiel aus meiner Branche: In der Schuhindustrie in Äthiopien liegt der Stundenlohn bei 10 Cent. Die jungen Leute in Äthiopien sehen, was die Schuhe in Europa im Geschäft kosten, und rechnen sich aus, dass man bei uns von dieser Arbeit leben kann.


Wie optimistisch sind Sie für die Zukunft? 
Staudinger:
Vaclav Havel hat das so gesagt: ,Hoffnung ist nicht die Gewissheit, dass etwas gut ausgeht, Hoffnung ist die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.‘ Ich glaube, wie das alles ausgeht, liegt nicht in der Hand des Einzelnen. In unserer Hand liegt aber, wie wir leben. Die Stimmung, dass man eh nix machen kann, führt zu Zynismus, der sich nicht nur gegen andere, sondern letztlich gegen einen selber richtet. Zur Pflege der eigenen Würde ist es notwendig, dass man das, was man machen kann, auch tatsächlich macht. «
 

 

Veranstaltung

Zell/Pram. Im Rahmen der 3. Zeller Schlossgespräche findet am Do., 4. November, um 19.30 Uhr im Schloss Zell an der Pram ein Vortrag von Heini Staudinger unter dem Titel „Die Welt retten. Schräg denken und quer treiben“ statt. 

 

 

Zum Bild: Heini Staudinger ist 1953 in Vöcklabruck geboren. 1994 übernahm er den vollkommen verschuldeten Betrieb Waldviertler Schuhe in Schrems, den er zum erfolgreichen Schuh- und Möbelunternehmen GEA wandelte. Der streitbare Unternehmer gastiert am 4. November mit einem Vortrag in Zell an der Pram.  Michael Appelt / Verlagsgruppe News / picturedesk.com 

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