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Onkel Franz Ohnmacht war Bischofssekretär in Linz gewesen. Einer der bislang 48 von Gottfried Gansinger „erforschten“ Männer aus dem Bezirk Ried, die als „Ehrlose, Wehrlose und Rechtlose“ im KZ Dachau inhaftiert waren. Schwerkrank kam er zurück, sprach wenig über die Zeit. Er war kaum noch fähig, als Priester zu wirken. Wie die Menschen kaputt gemacht wurden, erzählte Erna Putz in
einem Vortrag. Auch davon, wie die „Täter“ brutalisiert wurden.
14 der Gefangenen von Dachau mit Ried-Bezug waren Priester oder Ordensleute, drei von ihnen starben. Matthias Spanlang, Pfarrer in St. Martin im Innkreis, ist einer von ihnen. Neffe August aus Kallham war bei der Feier dabei. Wenn man doch früher all die Erinnerungen gesammelt hätte, bedauert er. Es gibt jetzt kaum noch Leute, die ihn gekannt haben. Das späte Interesse am Schicksal der Opfer von Dachau bedeutet ihm dennoch viel. Martina Riepl erzählte von ihrem Vater Josef Moser. Als Chefredakteur der Steyr Zeitung wurde er 1938 sofort inhaftiert. Er kam zwar bereits im September 1938 wieder frei, doch er war gesundheitlich schwer angeschlagen – und arbeitslos. Nur die Angehörigen wussten vom Leid des engagierten Katholiken und Pfadfinders. Im Charlotte-Taitl-Haus in Ried (Roßmarkt 29) wurde im Vorjahr ein beständiger Gedenkort errichtet.
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