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Inhalt:

„Die Sorge um die Armen fehlt“

Gesellschaft & Soziales

Im Jänner wurde in dieser Zeitung das „Mission Manifest“ vorgestellt. Die missionarisch-charismatische Initiative will ein Zukunftsweg für die Kirche sein. Nun werden theologische Einwände in dem Buch „Einfach nur Jesus? Eine Kritik am ‚Mission Manifest‘“ laut. Mitherausgeberin Ursula Nothelle-Wildfeuer begründet das im Gespräch.
 

Ausgabe: 45/2018
06.11.2018
- Interview: Heinz Niederleitner
Ursula Nothelle-Wildfeuer ist Professorin für christliche Gesellschaftslehre an der Universität Freiburg und Beraterin der Deutschen Bischofskonferenz. Sie kritisiert einen Rückzug von Christen aus dem gesellschaftlichen Engagement in die reine
Ursula Nothelle-Wildfeuer ist Professorin für christliche Gesellschaftslehre an der Universität Freiburg und Beraterin der Deutschen Bischofskonferenz. Sie kritisiert einen Rückzug von Christen aus dem gesellschaftlichen Engagement in die reine
© ©2017 Conny Ehm

Bei Erscheinen Ihres Buches haben Sie dem „Mission Manifest“ eine „Versektung der Kirche“ vorgeworfen. Worin sehen Sie die Gefahr?
Ursula Nothelle-Wildfeuer: Erstens kommt hinter dem „Mission Manifest“ die Vorstellung eines Elitechristentums zum Vorschein. Das läuft auf eine Schwarzweiß-Trennung zwischen denjenigen, die ihr persönliches Bekehrungserlebnis hatten, und dem Rest hinaus. Nur Erstere erscheinen dabei als echte Jesus-Jünger, die Taufe allein genügt nach Johannes Hartl (Mitinitiator des „Mission Manifest“, Anm.) nicht. Das entspricht aber nicht dem, was wir aus der Kirchengeschichte und Theologie kennen. Zweitens fehlt die tätige christliche Nächstenliebe (Diakonia), als einer der grundlegenden Wesensvollzüge der Kirche, weitgehend. Hinweise, dass das Stichwort auf einigen Seiten des „Mission Manifest“ vorkommt, ändern nichts daran.

 

Heißt das, es geht nur um das eigene Seelenheil und die enge Verbindung von Gottes- und Nächstenliebe entfällt? 
Nothelle-Wildfeuer: Ja, die Sorge für die Armen und im weiteren Sinne die Mitgestaltung der Gesellschaft aus dem christlichen Glauben heraus – gemeinsam mit allen Menschen guten Willens – fehlen. Dass man Gott im Nächsten erkennen kann, spielt keine Rolle.

 

Manchmal fühlt man sich beim Lesen Ihres Buches über das „Mission Manifest“ an Beschreibungen von politischem Populismus erinnert. Sehen Sie da Überschneidungen? 
Nothelle-Wildfeuer: Es gibt vergleichbare Elemente. Wie beim politischen Populismus wird Komplexität, also die Vielschichtigkeit unserer Gesellschaft, stark vereinfacht. Menschen schließen sich solchen Ansätzen an, weil sie genau diese Komplexität als unbewältigbare Bedrohung wahrnehmen. Politischer Populismus schlägt in die Vielfalt der Gesellschaft eine vereinfachende Schneise. Beim „Mission Manifest“ scheint das ähnlich. Aber unsere Gegenwart und unser Glaube sind viel facettenreicher, als das dort dargestellt wird. Und das ist ja das Schöne: Die Botschaft Jesu ist nicht am Ende angesichts solcher Komplexität, sondern kann auch gerade in diese Gesellschaft hineingesprochen werden.

 

Ist die Vernunft das Mittel, das einen solchen Rückzug in solche Vereinfachungen verhindern kann?
Nothelle-Wildfeuer: Es gehört zu den Besonderheiten unseres Glaubens, dass wir die Vernunft nicht an der Garderobe abgeben müssen, wenn wir zum Gebet gehen. Vernunft und Glaube gehören zusammen. Unlängst bekam ich eine E-Mail mit der Aufforderung, mich von meinem akademischen Denken zu lösen und einfach mal Gottes Ruf zu hören. Solche Schizophrenie gibt es in unserem Glauben gar nicht. Wir müssen das Nachdenken nicht abschalten, um zu Gott zu kommen. Freilich gibt Vernunft nicht die letzte Antwort unseres Glaubens: Die hat Gott in Jesus Christus gegeben.

 

Angesichts Ihrer pointierten Kritik am „Mission Manifest“: Gibt es auch etwas darin, dem Sie zustimmen können?
Nothelle-Wildfeuer: Ich kann Teilen der Diagnose zur kirchlichen Lage im „Mission Manifest“ zustimmen. Aber was als Therapie vorgeschlagen wird, teile ich gar nicht. Richtig ist sicher die Erkenntnis, dass in unserer modernen Gesellschaft ein „Weiter-so“ der Kirche nicht möglich ist. Aber schon das Betonen einer „letzten Chance für das Christentum“ kann ich nicht nachvollziehen. Ist Gott am Ende, wenn Menschen nicht mehr weiterwissen? Wir können weder Welt noch Kirche retten, müssen es aber auch nicht. Es ist an uns, das, was wir von der Botschaft Christi verstanden haben, wo wir leben, zu bezeugen.

 

Wie fielen die Reaktionen auf Ihre Kritik am „Mission Manifest“ aus?
Nothelle-Wildfeuer: Offensichtlich haben wir mit unserem Buch in ein Wespennest gestochen. Viele Menschen haben sich in den sozialen Netzwerken gemeldet. Einige setzen auf persönliche Diffamierung, mit vielen aber hat sich ein guter Austausch entwickelt. Es gab auch sehr viel Zustimmung zu meinem Versuch aufzuzeigen, wie wir mit der Botschaft des Glaubens Hoffnung in diese Welt bringen können. Die Debatte geht jedenfalls weiter. 


Buchhinweis: Ursula Nothelle-Wildfeuer/Magnus Striet (Hrsg.): „Einfach nur Jesus? Eine Kritik am ‚Mission Manifest‘“, 160 Seiten, Verlag Herder.

© Copyright 2016, KNA. Alle Rechte vorbehalten
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