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Inhalt:

Das große Problem mit dem Plastikmüll

Gesellschaft & Soziales

Auch wenn in Ländern wie Österreich oder Deutschland Plastik recycelt wird, ist das Problem mit dem Müll dadurch nicht vom Tisch. Bernhard Bauske von der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF gibt Einblicke ins Thema. 

Ausgabe: 2018/20
15.05.2018
- Susanne Huber
© Steve Spring/Marine Photobank

Um die Schöpfung zu bewahren, braucht es tatkräftiges Handeln. Das betrifft auch den Bereich Plastikmüll. Flaschen, Netze, Sackerln, Verschlüsse und verschiedenste Verpackungsmaterialien landen täglich im Abfall und letztlich tonnenweise in den Weltmeeren.

 

Welche problematischen Auswirkungen hat der Plastikmüll auf unsere Umwelt?
Bernhard Bauske:
Jedes Jahr gelangen bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere. Das Verheerende ist, dass die meisten Kunststoffe nicht biologisch abbaubar sind und bis zu 400 Jahre in der Umwelt verbleiben. Meeressäugetiere wie Wale oder Seehunde verfangen sich häufig in Netzen und gehen elendig zugrunde. Meeresvögel nehmen Plastikteile auf, weil sie mit Nahrung verwechselt werden. Dadurch wird ihr Verdauungssystem geschädigt oder die Vögel verhungern. Hinzu kommt, dass viel Plastikmüll im Meer absinkt, sich auf Korallen ablagert und sich negativ auf dieses Ökosystem auswirkt. Geht diese Entwicklung so weiter, rechnet man damit, dass bis 2050 fast jeder Meeresvogel Kunststoffe im Magen hat und sich mehr Plastik als Fische in den Meeren befinden wird.  


Wer sind die Hauptverursacher des Plastikmülls? 
Bauske:
Das Problem des Plastikmülls vom Land liegt vor allem in den Ländern Südostasiens, aber auch in Afrika und Südamerika. Dort sind die Abfallwirtschaftssysteme noch nicht so gut entwickelt wie in Mitteleuropa, wo der meiste Müll getrennt, eingesammelt, sortiert und teilweise auch weiter verwertet wird. Dementsprechend müsste das Abfallmanagement in den Entwicklungsländern, wo viel Müll auf illegalen Müllkippen landet oder in Flüsse geworfen wird und dann ins Meer gelangt, deutlich verbessert werden. Würden sich auch dort die Verursacher des Plastikmülls an den Kosten beteiligen, hätten wir schon viele Probleme gelöst. Doch auch in Deutschland und in Österreich ist noch viel zu tun, vor allem was die Vermeidung von Verpackungsmüll betrifft. Die Mengen an Plastikverpackungsmüll steigen weiter an.


Warum wächst dieser Verbrauch?
Bauske:
Das hat zu tun mit dem zunehmenden Internethandel, aber auch mit küchen- oder essfertigen Lebensmitteln und Gerichten für Privathaushalte und für die Gastronomie – das so genannte Convenience Food –, wo man sein Essen bequem mitnehmen kann. Diese Abfälle werden zwar zum Teil eingesammelt, aber doch auch verbrannt, weil viele nicht recyclingfähig sind. Hier fordern wir, Verpackungen, wo sie benötigt werden, recyclinggerechter zu gestalten. Wichtig ist auch, dass Einwegplastik vermieden wird und weitere Mehrwegsysteme eingeführt werden, dort wo sie etabliert sind, etwa bei Transportkartons oder bei Flaschen. Die gute Nachricht ist, dass es z. B. in Österreich und Deutschland Zero-Waste-Läden gibt, wo man seinen eigenen Behälter mitbringt, Produkte selbst abfüllt und auf diese Weise Verpackungsmüll vermeidet. Das ist noch eine Nische, aber wir hoffen, dass große Lebensmittelketten diese Idee zumindest für einen Teil ihres Angebots aufgreifen. 


Was halten Sie von Verboten? Die britische Regierung plant, Strohhalme und Wattestäbchen aus Plastik zu verbieten ... 
Bauske:
Was aus unserer Sicht unbedingt verboten werden müsste, ist die umweltoffene Anwendung von Kunststoffen, z. B. das Mikroplastik, das bewusst Produkten wie Kosmetikartikeln beigemischt wird und wo klar ist, dass es im Abwasser landet. Das kann relativ einfach verhindert werden, indem man es nicht mehr beifügt. Schwieriger ist es mit dem Abrieb z. B. von Autoreifen oder von Textilien. Da muss erst geforscht werden, welche Alternativen es gibt, die Freisetzung von Mikroplastik zu verhindern. Da arbeitet der WWF derzeit im Rahmen eines Forschungsprojektes daran. Was Plastiksackerln betrifft, so sind z. B. in Kenia deren Produktion, Nutzung und auch Einfuhr verboten. Auch in einigen indischen Städten gibt es ein Verbot von Plastikgegenständen. Dagegen strebt die EU-Kommission bis 2025 lediglich an, die Zahl von Plastiksackerln pro Kopf zu reduzieren.


Kann die Verwendung von vollständig abbaubaren Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen die Lösung für das Plastikmüllproblem sein? 
Bauske:
Als generelle Lösung sehe ich sie nicht. Es gibt tatsächlich Polymere, die als Kunststoffe verwendet werden können, die sich mehr oder weniger stark biologisch zersetzen, etwa unter den Bedingungen eines Kompostwerkes bei hoher Temperatur und bei hoher Feuchtigkeit. Und es gibt einige wenige Materialien, die sich auch in der freien Natur zersetzen sollen. Das wird aber noch geprüft und ist umstritten, weil wir in der Natur unterschiedliche Bedingungen haben. 


Es soll fünf Müllteppiche bzw. -inseln in den Ozeanen geben. Was hat es damit auf sich? 
Bauske:
Das sind keine Inseln, die man sieht, sondern es sind Gebiete mit hoher Konzentration an Mikroplastikteilchen, die über die Abwassersysteme in die Flüsse und Meere gelangen, sich aber auch dadurch bilden, wenn große Plastikteile zerbrechen und verbröseln. Wirft man in diesen Zonen Planktonnetze aus, findet man vermehrt Mikroplastikteile darin, die sich durch zirkulierende Meeresströmungen dort sammeln. 


Im Internet gibt es allerdings Videos von Tauchern, die durch Plastikmüll tauchen ... 
Bauske:
Ja, dieser an der Meeresoberfläche schwimmende Teppich mit Müll entsteht oft nach Stürmen, wenn große Regenmengen neben den Flüssen liegende ungesicherte Deponien ausgeschwemmt haben und ein Müllteppich in die Meere gespült wird. Das ist die Problematik. Kunststoffe dürfen nicht in die Umwelt gelangen. Darum darf Müll nicht einfach irgendwo abgelagert, sondern muss richtig eingesammelt werden.  


Mikroplastik wird auch von Fischen aufgenommen. Kann man davon ausgehen, wenn wir Fisch essen, dass wir auch Mikroplastik zu uns nehmen? 
Bauske:
Wenn ich ein Meerestier habe, das ich vollständig verzehre wie Muscheln oder Austern, esse ich natürlich alles mit. Fische dagegen werden ausgenommen und das, was sich im Magen-Darm-Trakt befindet, kommt nicht mehr auf den Teller. Das Problem ist, dass teilweise Kunststoffpartikel Schad- und Giftstoffe enthalten wie Flammschutzmittel. Wie sehr das zu gesundheitlichen Belastungen beiträgt, ist im Moment noch umstritten.   


Sind Papier oder Bioplastik tatsächlich eine umweltfreundlichere Alternative zu Plastik? 
Bauske:
Bei den Ökobilanzen, die ich kenne, z. B. bei Papier und Kunststoffsackerln, sind die Umweltbelastungen wie etwa der Ressourcenverbrauch ähnlich. Der Nachteil bei Kunststoffen im Gegensatz zu Papier ist eben, dass die biologische Abbaubarkeit in der Umwelt nicht gegeben ist.  


Abfall wurde aus vielen Staaten, auch der EU, lange Zeit nach China verschifft. Nun gibt es einen Stopp für Abfallimporte aus der EU. Ist das richtig?
Bauske:
Ja, es wurden Kunststoffabfälle nach China verschifft zum weiteren Recycling. Deutschland war ein Hauptexporteur. Bei den Abfällen handelte es sich hauptsächlich um alte Folien oder Stanzabfälle aus dem gewerblichen Industriebereich, weniger um gesammelte alte Verpackungen. Wir sind der Meinung, dass die Recyclingabfälle von Kunststoffen im eigenen Land behandelt und die Probleme nicht ausgelagert werden sollten. Nun ist dieser Weg nach China verschlossen und es ist zu befürchten, dass der Plastikmüll in anderen Ländern landet. Da sind wir gerade dabei, dem nachzugehen, wie weit das passiert.

 

 

Plastikmüll in Zahlen

Laut Schätzungen gelangen weltweit pro Jahr 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer. Die Produktion von Plastik hat sich seit 1964 verzwanzigfacht. Momentan liegt die Jahresproduktion bei 322 Millionen Tonnen. 26 Prozent davon werden für Verpackungen verwendet. Derzeit wächst die Herstellung von Plastikverpackungen um fünf Prozent. Grob gerechnet stammen 80 Prozent des Mülls im Meer vom Land, der Rest entsteht durch Abfälle von der Schifffahrt wie Styroporkisten und verlorengegangenen Fischernetzen oder Tauen und durch den Tourismus.

Quelle: Science, 2015; WWF 

© wwf
© Reuters
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