Sozialratgeber

Download hier >> oder Sozialratgeber KOSTENLOS bestellen unter office@kirchenzeitung.at oder telefonisch: 0732 / 7610 3944.
Es war ein Drama vor den Augen der Welt. Der fast zweijährige Alfie Evans lag in einer Liverpooler Klinik und litt an einer unbekannten Krankheit, die sein Nervengewebe zerstörte. Die Ärzte sahen keine mögliche Therapie und wollten die intensivmedizinische Behandlung beenden. Das britische Höchstgericht gab ihnen gegen den Willen der Eltern Recht.
Der Fall wurde weltweit publik. Alfies Vater war auch bei Papst Franziskus, der bat, es möge auf das Leiden der Eltern und ihre Bitte gehört werden, neue Möglichkeiten der Behandlung zu versuchen. Das päpstliche Kinderkrankenhaus „Bambino Gesu“ stand bereit, den Buben aufzunehmen. Italien verlieh ihm die Staatsbürgerschaft, um die Überstellung zu vereinfachen. Die britische Justiz verwehrte jedoch die Ausreise.
Tief getroffen. Am vergangenen Samstag starb nun das Kind um 2:30 Uhr. Der Vater schrieb in einem sozialen Netzwerk: „Mein Kämpfer hat seinen Schild niedergelegt und Flügel bekommen. Mein Herz ist gebrochen.“ Papst Franziskus hat daraufhin seine Anteilnahme am Tod von Alfie Evans bekundet: „Ich bin vom Tod des kleinen Alfie tief getroffen. Heute bete ich besonders für seine Eltern, während Gott der Vater ihn in seine zärtliche Umarmung aufnimmt.“
Zuvor hatte der Kanzler der Päpstlichen Akademie für das Leben, Renzo Pegoraro, davor gewarnt, das Kind und seine Situation „in die eine oder andere Richtung“ ideologisch zu instrumentalisieren.
Sozialratgeber

Download hier >> oder Sozialratgeber KOSTENLOS bestellen unter office@kirchenzeitung.at oder telefonisch: 0732 / 7610 3944.
Erfahrungen aus dem Alltag mit einem autistischen Jungen >>
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>