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Rund 40 Millionen Frauen und Männer sind von Menschenhandel und vielfältigen Formen von Sklaverei betroffen. Um darauf aufmerksam zu machen, standen Mitarbeiter/innen von Missio OÖ und Solwodi sowie Freiwillige am 8. Februar 2019 nachmittags auf der Landstraße in Linz und luden Passantinnen und Passanten ein, sich bei Schautafeln zu informieren, für die Opfer zu beten und in der Karmelitenkirche eine Kerze für sie zu entzünden. Besondere Aufmerksamkeit und auch Anstoß erregten Freiwillige, die sich den Mund verketten und die Arme fesseln ließen und symbolisch sichtbar machten, was das Leben in Sklaverei bedeutet. Papst Franziskus sagte anlässlich des Welttags des Menschenhandels: „Jeder von uns soll sich aufgerufen fühlen, diesen unseren Brüdern und Schwestern eine Stimme zu geben, die in ihrer Würde erniedrigt werden.“
Bei der Messe in der Karmelitenkirche mit über 300 Gläubigen wurde die von Heinz Purrer, Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke OÖ, komponierte „Bakhita-Messe“ uraufgeführt. Begleitet wurde er von der Gruppe „Sing & Pray“. Die heilige Josephine Bakhita, selbst Sklavin und später Ordensfrau, gilt als Schutzpatronin der Sklaven. Beim anschließenden Konzert von Heinz Purrer mit selbst komponierten Liedern, die Menschenwürde, Leid und Freude, Liebe und Angenommensein zum Inhalt hatten, wurden die mehr als
100 Zuhörer/innen erneut mit dem Thema des Tages konfrontiert. Insgesamt erbrachten die Aktionen den ganzen Nachmittag über rund 1.000 Euro an Spenden. Der Betrag geht an das Projekt HAART in Kenia für Opfer von Menschenhandel.
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