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Raus aus der Einsamkeit

LEBENS_WEISE

Einsamkeit kann jede:n treffen, darüber sprechen wollen Betroffene oft nicht. Viele schämen sich und ziehen sich noch mehr zurück. Dabei würde Darüberreden helfen, sagen  Familienberater:innen und die Telefonseelsorge.

Ausgabe: 37/2023
12.09.2023
- Lisa-Maria Langhofer
© Dodoardo/Stockadobe

„Einsamkeit ist nicht gleich Einsamkeit“, sagt Christian Jagsch, Leiter der Abteilung für Alterspsychiatrie und -psychotherapie am LKH Graz II: „Einsamkeit kann akut auftreten und schmerzhaft sein, jedoch bewältigbar bleiben. Oder sie entwickelt sich zu einem anhaltenden Zustand und unterminiert das gesamte Dasein.“

 

Auf der anderen Seite gebe es die selbst gewählte Einsamkeit, wenn Menschen sich etwa zur kreativen Betätigung zurückziehen oder aus Selbstgenügsamkeit. Sie sind manchmal gerne allein, fühlen sich dabei aber nicht einsam.

 

Einsamsein macht krank


Als Risikofaktoren für Einsamkeit nennt Jagsch Armut, massive Trauma-Erfahrungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, chronische Erkrankungen und Schmerzen, psychische Erkrankungen, Arbeitslosigkeit, Migration und ein höheres Alter.

 

„Aus der Altersforschung wissen wir, dass sich jeder dritte ältere und hochbetagte Mensch einsam fühlt“, sagt Jagsch. Nicht zuletzt sei das Gefühl der Einsamkeit auch an die eigene Persönlichkeitsstruktur, eine zu hohe Erwartungshaltung an und mangelndes Vertrauen in andere Menschen gekoppelt. „Andererseits kann die Gesellschaft auch jemanden ausschließen im Sinne einer sozialen Exklusion“, sagt Jagsch.


Unfreiwillige Einsamkeit könne jedoch negative Auswirkungen auf Körper und Seele haben, sagt Silvia Breitwieser, Leiterin der TelefonSeelsorge OÖ: „Mangelnde Verbundenheit, Bindung und Zuwendung machen auf lange Sicht krank. Als soziale Wesen haben wir das Bedürfnis, uns zugehörig zu fühlen.“

 

Menschen mit wenig Sozialkontakten fühlten sich von Stresssituationen und Krisen stärker bedroht, ergänzt Barbara Lanzerstorfer-Holzner, Referentin der TelefonSeelsorge OÖ: „Betroffene weisen ein erhöhtes Risiko für Depressionen, Angststörungen und Suizidgedanken auf.“

 

In Bezug auf Letzteres sei wichtig zu wissen, dass diese Menschen meist nicht sterben wollen, sondern einfach nicht so weiterleben wie bisher. Die deutsche Psychiaterin Ute Lewitzka vom Universitätsklinikum Dresden hat im Zuge ihrer Forschungen herausgefunden, dass sich bis zu 95 Prozent der Menschen, die nach einem Suizidversuch gerettet wurden, weder an demselben Tag noch später auf eine andere Weise das Leben genommen haben.

 

Reden hilft


Auch wenn Krisen im Allgemeinen und Einsamkeit im Besonderen so gut wie jeden Menschen betreffen, fällt es den meisten doch schwer, darüber zu sprechen. Gerade einsame Menschen fühlen sich oft unverstanden und unsichtbar, schämen sich dafür, keine Freund:innen zu haben, halten sich für zu wenig liebenswert oder interessant.

 

Dadurch ziehen sie sich nur noch mehr zurück – ein Teufelskreis, wie Silvia Breitwieser sagt. Gerade das Darüberreden wäre ein erster wichtiger Schritt heraus: „Die Beratungsangebote der Telefonseelsorge sind genau dafür da, niederschwellig, vertraulich und kostenlos. Unsere Mitarbeiter:innen nehmen sich Zeit, hören aufmerksam zu, bewerten nicht. Sie halten die Verzweiflung mit aus und haben das Ziel, Abstand, Ruhe und Klarheit in die angespannte Situation zu bringen.“ 

 

Aktiv werden


Abgesehen vom Anruf in einer Beratungsstelle bzw. mit jemandem darüber zu sprechen, hätten die Expert:innen auch andere Ratschläge, was man aktiv gegen Einsamkeit tun kann: „Überlegen Sie, was Ihnen guttut und Freude macht: Malen, Musik hören, Kochen, Basteln, Schreiben oder etwas ganz anderes? Strukturieren Sie Ihren Tag und planen Sie diese Dinge fix mit ein.“

 

Gut tue auch Bewegung in der Natur, immer wieder etwas Neues zu probieren oder sich zum Beispiel ehrenamtlich zu engagieren. „Oder laden Sie Leute zu sich ein und wenn es nur ein kurzer Plausch bei einer Tasse Tee ist. Auch wenn der oder die andere absagt, lassen Sie sich dadurch nicht entmutigen und probieren Sie es immer wieder.“ 


Angehörigen von Personen, die sich zurückgezogen haben, empfehlen die Berater:innen, ebenfalls immer wieder zu versuchen, Kontakt aufzunehmen. 

 

Prävention und Therapie


In manchen Fällen kann auch eine psychosoziale oder -therapeutische Behandlung sinnvoll sein, um laut Jagsch „eine gute Beziehung zu sich selbst und zu anderen Menschen, wie auch Vertrauen zu entwickeln.“

 

Um Einsamkeit vorzubeugen, empfiehlt Breitwieser, bereits vor der Pension auszuloten, welche sozialen Netzwerke da sind, wo man gegebenenfalls seine Lebenserfahrungen weitergeben kann, welche Aktivitäten für einen interessant sind oder mit welchen Themen man sich generell im Ruhestand beschäftigen könnte. 

 

Befinden Sie sich in einer schwierigen oder psychisch belastenden Lebenssitutation, ist die Telefonseelsorge kostenlos für Sie da: Notruf 142

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