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Wasser ist der Durstlöscher Nummer eins. Dabei ist egal, ob Leitungs- oder Mineralwasser. Unser Körper besteht zu 60 Prozent aus Wasser. Durch Schwitzen, unsere natürliche Kühlfunktion, verlieren wir viel davon. Sämtliche Körperfunktionen benötigen Wasser, nicht zuletzt das Gehirn. Bei Flüssigkeitsmangel lässt die Konzentration deutlich nach.
Damit Wassertrinken nicht fad wird, kann man in einen Glaskrug zusätzlich Kräuter oder Beeren geben. Das sieht hübsch aus und gibt auch ein bisschen Geschmack. Dafür ein paar Zweige Kräuter etwas zusammendrücken, in den Krug geben und mit Wasser auffüllen. Die Kräuter haben auch gesundheitsfördernde Wirkung. Pfefferminze etwa wirkt erfrischend, Zitronenmelisse kühlend und beruhigend. Beeren oder auch Stücke von Zitrusfrüchten machen das Wasser gleich interessanter und schmecken sowieso. Wenn möglich, den Krug vor dem Genuss bis zu zwei Stunden stehen lassen, ansonsten können die Kräuter- und Beerenergänzungen aber auch noch einmal aufgegossen werden. Wasser mit Zitronensaft gibt Mineralstoffe und erfrischt.
Gute Durstlöscher sind auch verdünnte Obst- und Gemüsesäfte oder ein Löffel Oxymel (Essig-Honig-Mischung). Das gilt besonders, wenn wir durch vieles Schwitzen nicht nur Wasser, sondern auch Mineralstoffe verlieren. Um ausreichend Mineralstoffe zu sich zu nehmen, darf auch eine kleine Prise Salz im Getränk gut sein – zwischendurch, nicht ständig!
Etwas Abwechslung können ungesüßte Früchte- und Kräutertees bringen. Den Tee wie gewohnt zubereiten und entweder in der Kanne oder in einem Krug auskühlen lassen. Bei großer Hitze darf der Tee schon einmal mit einem Fruchtsaft verdünnt werden.
1,5 Liter Wasser sollten Erwachsene auch in kühleren Zeiten trinken, bis zu 3 Liter täglich werden empfohlen. Wer bei Hitze anstrengende Tätigkeiten verrichten muss, muss auch größere Mengen trinken! Was wieder nicht für Menschen gilt, die aus medizinischen Gründen die Flüssigkeitszufuhr beschränken müssen, etwa bei Nieren- oder Herz-Kreislauf Erkrankungen.
Insgesamt gilt bei Hitze: Nicht zu kalt trinken, also auf Eiswürfel verzichten! Ob ein Getränk warm oder kühl (ab 10 °C) angenehmer zu trinken ist, muss jede:r für sich testen.
Es ist auch ratsam, oft in kleineren Einheiten zu trinken, als ein paarmal am Tag ein großes Glas Wasser auf einmal auszutrinken. Bei zu rascher Flüssigkeitszufuhr wird viel davon wieder ausgeschieden statt im Körper verteilt.
Ungeeignet sind bei starker Hitze stark gesüßte Getränke und Alkohol.
Wer dennoch nicht auf Bier- oder Wein- oder z. B. Sekt-Geschmack verzichten will, hat inzwischen eine große Auswahl an „alkoholfreien“ Getränken. „Alkoholfrei“ heißt nicht immer völlig frei von Alkohol, darum müssen Menschen, die gänzlich auf Alkohol verzichten möchten oder müssen, besonders vorsichtig sein. Insgesamt ist Alkohol auch Geschmacksverstärker, darum schmecken diese Getränke etwas anders als die alkoholhältigen.
Auch für Mixgetränke gibt es alkoholfreie Alternativen. Und Sirup mit Soda oder Mineralwasser ist der übliche alkoholfreie „Spritz(er)“, welcher Sorte auch immer.
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