In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
Die abschlossene Reihe "alt & kostbar" finden sie hier.
Man muss es fast so sagen: Die Künstler:innen der Musical-am-Dom-Gala sangen sich die Seele aus dem Leib. Unglaublich beeindruckend waren die Hingabe, der Einsatz, die hohe Qualität der Interpretation. Egal ob Soloauftritt oder im Ensemble: Gemeinsam mit der Woodstock-Allstar-Band unter der Leitung von Herbert Pichler entfachten Ana Milva Gomes, Nienke Latten, Drew Sarich, Lisanne Clémence Veeneman, Milica Jovanović und Charles Kreische ein musikalisches Feuerwerk. Cast und Regie lag in den Händen von Mark Seibert, der auch als Sänger auf der Bühne zu erleben war. Produziert hat diesen dritten Musical-Abend mit insgesamt 2.500 Besuchern Veranstalter Simon Ertl.
Hits wie A Million Dreams, Tonight, This is the Moment, Liebe stirbt nie, Phantom der Oper, Pity the Child, Warum kannst du mich nicht lieben begeisterten schon in der ersten Hälfte des Abends das Publikum. Mit u. a. Proud Mary, Evermore, Wie kann ich sie lieben, Why God Why, Erinnerung von Cats, Unstillbare Gier sowie Waterloo ging es in den zweiten Programmteil. Mitklatschen, mitfiebern, sich von den Künstlern mitreißen lassen war an diesem Abend angesagt. Und man tat es gerne. Wer noch etwas zurückhaltend war, was die Welt der Musicals betrifft, konnte vermutlich an diesem Abend, beseelt von Rhythmus und Klang, die Seite zum Fansektor wechseln.
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Für (nur) einen Wimpernschlag, so der Titel des Abends, kam Musik-Ikone Rainhard Fendrich nach Linz auf den Domplatz. Dieser Wimpernschlag dauerte mehr als zwei Stunden und erfüllte die Fans der ersten Stunden mit wohltuenden Erinnerungen aus ihrer Jugendzeit. Fendrich ist mit seiner Tour „45 Jahre live“ im Land unterwegs. Die Hits kommen professionell und wie Perlen aneinandergereiht daher, fast würde man sich ein bisschen mehr Emotionen vom Künstler wünschen, nicht nur beim Klassiker „Bergwerk“. Bei „I am from Austria“ stehen 3.400 Besucher:innen auf und singen friedlich und glücklich mit. Nationalstolz kann man haben, ohne andere auszugrenzen. Fendrich zeigt seit Jahrzehnten, wie es gehen kann.
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Domplatz, Linz
Noch mehr Musik
Fulminant startete die Klassik-am-Dom-Saison. Nach Erwin Schrott, Meute und Tom Jones kommt am 31. Juli die Sopranistin Diana Damrau nach Linz und nimmt die Besucher:innen mit auf eine Reise, in der es um die vermeintlich schönste Sache der Welt geht: Amore, Amore! Mit Duetten, Soloauftritten unterstützt von Tenor Pavol Breslik und begleitet vom Symphonieorchester der Volksoper Wien folgt ein weiterer Höhepunkt.
Wir haben zwei Karten dafür zu verlosen:
Schreiben Sie ehestens an:
kultur@kirchenzeitung.at. Je früher, umso besser!
Infos & Fotogalerie für Klassik am Dom 2026:
www.kirchenzeitung.at/klassikamdom
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