In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
Die abschlossene Reihe "alt & kostbar" finden sie hier.
Und so ganz unbegründet ist diese Angst auch nicht, finden sich in der Familie des Erzählers doch einige Familienmitglieder mit mehr oder weniger schweren psychischen Störungen. Belastet durch diese Geschichte landet der Erzähler tatsächlich in einer Anstalt, jedoch nicht als Patient, sondern als Psychologe. Unterstützung durch die leitende Psychologin erfährt er nicht, sie gibt ihm nur mit auf den Weg: „Das Ziel ist nicht, dass die Menschen glücklich werden ... Wir versuchen hier, schreckliches Elend in ganz normales Unglück zu verwandeln.“In Rückblenden erfährt der Leser, die Leserin viel über die Lebensgeschichte des Erzählers, angefangen von der Großmutter mit vielen Selbstmordversuchen über die Mutter, die zwar eine begabte Schauspielerin ist, jedoch immer wieder der Alkoholsucht verfällt, bis zum depressiven Vater, der sich immer mehr in die Einsamkeit zurückzieht. Und darüber, wie der Erzähler an all dem nicht verzweifelt, sondern seinen eigenen
Weg findet. Wenn er sagen kann: „Es ist nicht leicht, nicht hell, nicht schön. Aber es ist in Ordnung. Wir nennen das das Leben“, lässt uns das nicht verzweifelt und traurig zurück, sondern schmunzeln und auf eine bessere Zukunft hoffen.
In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
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