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Verletzlichkeit hinter der Machtfülle

WELTKIRCHE_

Bischof Manfred Scheuer erinnert sich an Papst Benedikt XVI.

Ausgabe: 01/2023
03.01.2023
- Bischof Manfred Scheuer
Ad-limina-Besuch 2005 bei Papst Benedikt XVI. Manfred Scheuer (hinten, 3. vorn rechts)war damals noch Bischof von Innsbruck.
Ad-limina-Besuch 2005 bei Papst Benedikt XVI. Manfred Scheuer (hinten, 3. vorn rechts)war damals noch Bischof von Innsbruck.
© Osservatore Romano Pool / EPA / picturedesk.com

(...) „Die Welt lebt davon, dass es in ihr die Freude gibt, dass sie nicht erstickt im düsteren Ernst der Ideologien.“ So habe ich als Schüler vor fast fünfzig Jahren beim damaligen Theologen Joseph Ratzinger gelesen. Darum ging es letztlich auch, wenn Joseph Ratzinger bzw. Benedikt XVI. die Schönheit der Liturgie in den Vordergrund rückte. Eine Reduktion von Religion auf Moral war ihm zuwider. Glaube und Sakramente lassen sich nicht auf asketische Peitschenknallerei oder auf ethische bzw. politische Kommandos reduzieren. Leben in der Spur Jesu ist nicht primär Vergatterung oder Befehl, sondern Geschenk. (...)


"GOTT IST DIE LIEBE."


Der emeritierte Papst hat das Proprium des christlichen Glaubens dargelegt und für die heutige Zeit erschlossen. Dessen zentrale Kernaussage lautet: „Gott ist die Liebe.“ Ein zentrales Anliegen dieses Papstes war es, die Sorge über das „Verblassen des Gottesglaubens“ und damit über das Erodieren der „moralischen Grundlage der Gesellschaft“ gerade in Europa zum Ausdruck zu bringen. (...) Religionen und Kirchen neigten dazu, „die sakrale Dimension des Lebens unter ihre Kontrolle bringen zu wollen, um damit eigene Machtansprüche abzusichern“, analysierte Kurt Appel. Benedikt XVI. hat gesehen, dass sich dieses Problem im Lichte des Evangeliums noch einmal verschärfe. Ihm hätten jedoch die Kräfte gefehlt, um in seiner Amtszeit jene tiefgreifende Reform durchzuführen, „die insbesondere den Verzicht vieler liebgewordener Machtsymbole einschließt“. 

 

MACHTVERZICHT

 

Benedikt XVI. hat radikal auf Macht verzichtet, indem er zurückgetreten ist im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Und mehr noch machte er durch seinen Rücktritt deutlich, dass auch hinter dem Papst mit seiner Machtfülle zunächst ein Bischof, ein Christ, ein Mensch steht, in aller Verletzlichkeit und Schwäche, aus welcher die Würde des Lebens erwächst.
Ich bin dem Theologen und Kardinal Ratzinger mehrfach mit Student:innengruppen begegnet, er hat mich auch im Oktober 2003 auf die Aufgabe in Innsbruck „vorbereitet“. Persönlich gesprochen habe ich mit ihm unter anderem beim Ad-limina-Besuch 2005, bei einem Mittagessen im Rahmen seines Sommerurlaubs im Jahre 2008 oder kurz bei Audienzen. (...)


LINZER BISCHOF ALS "MÄRTYRER"


Zuletzt bin ich dem emeritierten Papst Benedikt im September 2017 persönlich begegnet. Er war wie immer gut informiert über die Kirche in Österreich und hat nachgefragt zu Innsbruck (wo Manfred Scheuer von 2003 bis 2016 Bischof war, Anm.) und zu Linz. Es war damals die lange Vakanz in Innsbruck. Zu diesen Vorgängen meiner Nachfolge dort meinte er: „Dafür wird man sich auch noch einmal entschuldigen müssen.“ Und zu Linz: „Bischof von Linz zu sein, ist ja auch ein Martyrium.“
Ich hoffe sehr, dass manche, die sich von ihm verletzt fühlten, verzeihen können und eine versöhnte Beziehung finden. Ich bin sicher, dass er denen verzeiht, die ihm Unrecht getan haben. Über Kontroversen zu „Unsterblichkeit der Seele“ und/oder „Auferstehung des Leibes“ wird er jetzt souverän (auch über sich selbst) lächeln. Er ruhe in Frieden.  

 

Manfred Scheuer

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Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.

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