ist Religionslehrerin und Pastoralassistentin im Südburgenland, derzeit in Elternkarenz.
Die rund 170 anwesenden Kardinäle berieten in Kleingruppen, wodurch offene Kontroversen ausblieben.
Inhaltlich standen eine Neubewertung des Apostolischen Schreibens von Papst Franziskus „Evangelii gaudium“ sowie Fragen der Synodalität im Mittelpunkt. Ein breiter Konsens zeigte sich zur bleibenden Bedeutung des Franziskus-Textes zum Thema Verkündigung der Frohen Botschaft in der Welt von Heute.
Noch keine Einigkeit bestand in der Frage, welche Grundlage und welche Kompetenzen das für 2028 angestrebte neue Beratungsformat einer weltweiten „kirchlichen Versammlung“ haben soll. Es ist unklar, wie wirklich das gesamte „Volk Gottes“ dabei beraten und entscheiden könnte. Leo XIV. kündigte weitere regelmäßige Treffen der Kardinäle an, das nächste im Juni.
Der philippinische Kardinal Pablo David von Kalookan sagte nach den Beratungen Anfang Jänner: „Es war wirklich erfrischend zu sehen, dass der Heilige Vater während des Konsistoriums mehr zuhörte als redete.“ Zwar seien noch keine konkreten Entscheidungen getroffen worden, doch der Papst habe „sehr ernsthaft Notizen gemacht hat, also muss er etwas vorhaben“.
An den Beratungen nahmen auch Kardinäle teil, die, weil sie über 80 Jahre alt sind, nicht mehr bei einer Papstwahl wahlberechtigt wären. Aktuell haben von den 245 Kardinälen bereits 122 Männer das 80. Lebensjahr vollendet.

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