Stefan Kronthaler ist Redakteur der Wiener Kirchenzeitung „Der SONNTAG“.
Vergangenen Sonntag wurde die Pfarrgemeinde darüber informiert: Wichtig ist dem Seelsorgeteam, im Stadtteil Ennsleite als Kirche präsent zu bleiben, jedoch an einem kleineren Standort. Denn das derzeitige Seelsorgezentrum, errichtet zwischen 1959 und 1970, ist stark sanierungsbedürftig. Für die Sanierung fehlen aber die Geldmittel.
Denn die Pfarrgemeinde ist zwar sehr lebendig, aber kleiner geworden. Daher müssen heute auch weniger Personen als früher die anstehenden Aufgaben erfüllen. Den Verantwortlichen ist es wichtig, gut in die Zukunft zu gehen.
Daher wird ein neues pastorales Konzept für Steyr-Ennsleite ausgearbeitet. „Wir wollen unseren Ennsleitner Geist, unsere weltoffene, flexible, moderne Art, Kirche zu leben, fortsetzen, gepaart mit dem Mut, Neues auszuprobieren“, heißt es in einem Schreiben an ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Was das bisherige Seelsorgezentrum betrifft, hat der Pfarrgemeinderat beschlossen, einen Verkauf anzuregen – unter Vorbehalt. Wichtig ist den Verantwortlichen, „dass es für uns als Gemeinde durchgehend gut weitergehen kann und Seelsorge auf der Ennsleite möglich sein wird“, heißt es.
Zu den Bedingungen gehört, dass der Verkaufserlös für ein neues Gemeindezentrum und die Seelsorge an der Ennsleite verwendet wird. Zuvor muss dafür zunächst ein geeignetes Objekt gefunden und adaptiert werden.
Auch die Unterstützung der Diözese gehört zu den Bedingungen. Die Pfarrgemeinde kann einen Verkauf nicht alleine durchführen, muss ihm aber zustimmen. In einem nächsten Schritt wird daher mit der Diözese ein Prozess für die Zukunft begonnen.

Stefan Kronthaler ist Redakteur der Wiener Kirchenzeitung „Der SONNTAG“.
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