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"Sternschnuppen" des Glaubens

Religionspädagogin Monika Nemetschek zu Ostern: Die Luft des Auferstandenen atmen

GLAUBENS_GUT

Wie man aus der Botschaft der Auferstehung Jesu leben und daraus Orientierung und Kraft für den Alltag schöpfen kann, erläutert die Religionspädagogin Monika Nemetschek.

Ausgabe: 14/2023
04.04.2023
- Josef Wallner
Monika Nemetschek
Monika Nemetschek
© Bibelwerk Linz

„Ich bin jetzt gerade vom Bestatter nach Hause gekommen“, erzählt Monika Nemetschek, als sie kurz vor Ostern der Anruf der Kirchenzeitung für ein Interview erreicht.

 

Die 89-jährige Religionspädagogin hat alles für ihr Begräbnis geregelt. Auch ihre Parte hat sie vorbereitet. „Natürlich ohne Datum“, sagt sie und lacht herzhaft. „Nun lässt du, Herr, deine Dienerin – die du als Botin deiner Liebe berufen hast – in Frieden scheiden, denn mein Herz hat das Heil ahnen dürfen, das du allen Völkern bereitet hast.“

 

Mit diesem Satz beginnt der Text ihrer Parte. Nicht Bestseller-Autorin – ihr Buch „Gott im Leben des Kindes“ hat zwölf Auflagen erreicht–, nicht bewunderte Religionspädagogin, nicht gesuchte Vortragende, die Jahrzehnte hindurch Säle füllte: sondern Botin der Liebe Gottes. 

 

FÜR DIE MENSCHEN DA SEIN

 

Botin der Liebe Gottes: Das ist Monika Nemetscheks Beruf – bis heute. Bis zu zehn und mehr Anrufe erreichen sie jeden Tag. „Also ein Fulltime- Job. Ich erlebe jeden Tag Menschen, denen der Boden unter den Füßen weggezogen wurde, die nach Antworten hungern. Ihnen darf ich ein Wort des Trostes sagen.“

 

Auch wenn die vielen Gespräche körperlich an ihre Grenzen gehen. Sie kann seit Langem schon das Haus  nicht mehr allein verlassen. Seit acht Jahren wird sie bereits von einem permanenten Schwindel geplagt. 

 

LACHEN KÖNNEN

 

„Mein Leben ist mühsam, aber der Humor ist mir, Gott sei Dank, nicht verloren gegangen.“ Nemetscheks Gesprächspartner:innen, deren Leben vielfach nicht einfach ist, sagen ihr oft am Telefon: „Mein Gott, ist das gut, dass man mit Ihnen lachen kann.“

 

Warum sie trotz der Enge ihres Lebens heiter ist? Weil sie glaubt, wovon sie nicht müde wird zu reden: „Gott hat jeden Menschen mit seinem Geschick in seiner Liebe aufgehoben. Wenn die ganze Welt zerbirst, wir sind getragen und gehen in ein neues Sein.“

 

Die langgediente Religionspädagogin macht nachdenklich, dass viele Zeitgenoss:innen das so schwer glauben können: „Wir hören mit unserem Spatzenhirn immer beim Sterben auf. Das nach 2000 Jahren Christentum. Es ist nicht hineingesickert. Das ist eine Tragödie.“ Das mache sie traurig, betont sie.

 

„Der Theologe Romano Guardini schreibt: ‚Der Tod ist die zugewandte Seite jenes Ganzen, dessen andere Seite die Auferstehung ist.‘ Wir sehen nur die eine Seite, die des Todes. Deswegen werden wir oft so verzagt.“ Sie findet, dass wir Menschen ohne das vertrauensvolle Ja zur Auferstehung wie in einer Grabkammer leben: „Wir atmen die Luft der Grabkammer, nicht des Auferstandenen. Wir sind dort eingeschlossen und kreisen um das Thema Tod. Ein Halleluja aus der Grabkammer klingt jämmerlich.“ 


Zur Auferstehung kann man nur betend durchdringen, ist Monika Nemetscheks Erfahrung: „Wir haben überall unser Menschenmaß. Von dem müssen wir betend wegkommen und den Blick der Sehnsucht auf den Auferstandenen richten. Von ihm dürfen wir uns beschenken lassen.“

 

Und sie betont: „Das Eigentliche bekommen wir geschenkt. Auch die Botschaft von der Auferstehung. Ich muss die Beziehung zum lebendigen Gott der Liebe in mich hineinsickern lassen. Er führt mich aus der Grabkammer heraus und zieht mich in seine Nähe. Er wird mich tragen, schleppen und trösten – gemäß seiner Zusage.“ 

 

SÄTZE WIE STERNSCHNUPPEN

 

Kurze Gebetssätze sind eine Hilfe, den Glauben an den Auferstandenen zu nähren. Monika Nemetschek nennt ihre Gebetssätze Sternschnuppen, weil sie in sie als Geschenk hineingefallen sind – einem Lichtereignis gleich.

 

Jede Sternschnuppe erinnert an das  Licht, von dem sie herkommt: an das Licht Gottes. Einige von Nemetscheks Sternschnuppen lauten etwa: „Herr, auf dich vertraue ich. In deinen Händen ruht mein Geschick. Ich darf in deiner Güte leben.“ Das sind Hilfen, wie man das Geschenk der Auferstehung im Alltag annehmen kann. Weiters rät sie: „Wir müssen unseren Schwerpunkt verlegen: von außen nach innen, vom Aktivsein ins Horchen. Es ist so viel Lärm in der Welt. Bitten wir um den Heiligen Geist der Liebe, dass er uns führt.“


Selbstverständlich kann man in Gottes Gegenwart bleiben, auch wenn man berufstätig ist, weiß Nemetschek aus Erfahrung. Sie verweist auf Kinder auf dem Spielplatz. Sie spielen die längste Zeit ganz in sich versunken, aber ab und zu schauen sie kurz auf und vergewissern sich, ob die Mama oder der Papa noch da ist.

 

Ein kurzer Blick macht sie sicher. „Es geht darum, dass ich mitten im Getümmel, in der turbulentesten Sitzung ab und zu mit Gott kurz Blickkontakt halte. Dass ich still in mich hinein sage: Ich weiß, du bist in meiner Nähe.“ 


Für Monika Nemetschek ist es entscheidend, Gott nicht eng zu denken, nicht einzusperren, auch nicht in Vorschriften der Kirche: „Seine Gegenwart ist entgrenzte Liebe. Alles, was Grenzen hat, ist nicht Gott. Gott ist Liebe und sonst nix.“

 

Im Blick auf Ostern zitiert sie eine ihrer Sternschnuppen: „Wenn uns die Frage anfällt, wohin gehen wir, was wird auf uns zukommen? – Wir gehen gerade hinein in die große nie verlierbare Liebe. Von ihr kommen wir, eingebettet in sie leben wir, von ihr umarmt sterben wir hinein in ein neues Leben.“      

 

 

Monika Nemetschek

Religionspädagogin

 

Monika Nemetschek war elf Jahre Religionslehrerin und lehrte nach dem Studium von 1969 bis 1993 Religionspädagogik an der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz. Sie  hat Generationen von Religionslehrkräften geprägt. Seit 2013 lebt sie in Kärnten.      

 

Impulse zur Fastenzeit von Monika Nemetschek

© Franz Litzlbauer
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Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.

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