Laudato si, mi signore ... – So beginnen die meisten Strophen des Sonnengesangs des hl. Franziskus: Gelobt seist du, mein Herr! Ein "Denk Mal" zum Mitraten.
„Gelobt seist du, mein Herr, mit allen deinen Geschöpfen, zumal dem Herrn Bruder Sonne; er ist der Tag, und du spendest uns das Licht durch ihn. Und schön ist er und strahlend in großem Glanz, dein Sinnbild, o Höchster.“
Viele Kulturen von der Antike bis in die Neuzeit verehren die Sonne, sprechen ihr Göttliches zu, oft Göttlichkeit, personifizieren die Sonne mit Gott. Christen – und im Sonnengesang von Franziskus wird dies poetisch ausgedrückt – haben ein anderes Sonnenverständnis: die Sonne ist Sinnbild der Herrlichkeit Gottes, durch die Sonne spendet Gott das Licht.
Die (göttliche) Verehrung der Sonne verwundert nicht, denn die Sonne wird als Lebensspenderin begriffen. In den heißen Regionen war die Sonne oft der Hauptgott.
Machen Sie mit
Die Sonne regt(e) viele an, zu schwärmen. Etwa auch ihn, der sein Gedicht „An die Sonne“ mit folgenden Versen beginnt: „Preis dir, die du dorten heraufstrahlst, Tochter des Himmels! Preis dem lieblichen Glanz Deines Lächelns, der alles begrüßet und alles erfreuet! ...“ Wie heißt der Autor dieser Zeilen: A) Goethe, B) Schiller oder C) Kleist? – Schreiben Sie uns die Lösung bis 28. Juni. Wir verlosen eine Sommerlektüre.
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Beim Denk Mal Nr. 23 (der Code lautete 894) hat Alois Dunzinger aus Ottensheim gewonnen.