Bereits mit 13 Jahren hat Katherine Jolly begonnen, sich aktiv in der christlichen Jugendarbeit zu engagieren. Seit Juni ist sie neue Vorsitzende des Ökumenischen Jugendrates.
Sie liebt es, zu diskutieren, über die unterschiedlichsten Dinge zu philosophieren, und sie liebt Sprachen. Ihr Talent zu dolmetschen hat Katherine Jolly, die der evangelisch-methodistischen Kirche angehört, in ihrer Heimatgemeinde in Graz entdeckt. „Die Gottesdienste werden dort immer auf Englisch übersetzt. Irgendwann habe ich dann begonnen zu dolmetschen und bin draufgekommen, dass mir das sehr liegt“, so die 24-jährige Grazerin. Mittlerweile studiert sie Transkulturelle Kommunikation für Englisch und Französisch in Wien. Im Herbst will sie zusätzlich das Studium der Evangelischen Fachtheologie beginnen.
Meide Böses, tue Gutes
„Extrem wichtig“ sind der Studentin die ökumenische Zusammenarbeit und die Begegnung mit Jugendlichen anderer christlicher Konfessionen. Der Ökumenische Jugendrat als Dachverband unterschiedlicher christlicher Kinder- und Jugendorganisationen bietet hier die Möglichkeiten dazu. „Je mehr wir uns miteinander befassen und untereinander austauschen, desto mehr lernen wir auch die Vielfalt der Kirchen und die Vielfalt Gottes kennen.“
Seit sie 13 Jahre alt ist bringt sich Katherine Jolly in die christliche Jugendarbeit ein. So war sie u. a. Betreuerin auf Jugendlagern oder hat bei den Vorbereitungen zum jährlich stattfindenden ökumenischen Jugendkreuzweg mitgearbeitet. Von 2008 bis Mai 2013 war sie Nationalkorrespondentin beim Ökumenischen Jugendrat, wo sie auch für die internationalen Kontakte verantwortlich war. Im Alltag lässt sich Katherine Jolly vom Glauben leiten. Dabei versucht sie stets die drei Regeln von John Wesley, dem Gründer der methodistischen Bewegung, in ihr Leben zu integrieren: Meide Böses, tue Gutes und steh in liebevoller Beziehung zu Gott.