Soll die neue Mühlkreisbahn als „Regio Liner“ auf schmalen Straßenbahngleisen bis zum Linzer Hauptbahnhof geführt werden oder wie bisher in Normalspur mit Endstation Urfahr?
Auf diese Formel brachten Landesrat Ing. Reinhold Entholzer und LH-Stv. Franz Hiesl eine der zentralen Fragen zur Zukunft der Mühlkreisbahn bei einer Info-Veranstaltung. Abt Mag. Martin Felhofer hatte dazu am 14. Oktober ins Stift eingeladen. Viele waren gekommen, die Meinungen lagen weit auseinander. Die Politiker weisen darauf hin, dass das Land einspringen müsse, um die Bahn zu erhalten, weil ab 2017 die ÖBB die Bahn nicht mehr betreibe. Die Eisenbahnbrücke stehe dann nicht mehr zur Verfügung, für eine neue fehle das Geld. – Dagegen argumentieren die Aktivisten für den Erhalt einer Normalspur-Mühlkreisbahn: Würde sich die Politik mit dem beim Westring gezeigten Elan für die Mühlkreisbahn einsetzen, wäre eine neue Eisenbahn-Brücke möglich und die Bahn könnte zum Linzer Hauptbahnhof fahren. Es gab noch andere Meinungs-Differenzen. Etwa wie weit die Mühlkreisbahn neu geführt werde. Die Politik spricht von zwei Abschnitten: Zunächst bis Neustift, dann bis Rohrbach-Berg „mit der Möglichkeit, sie später bis Aigen-Schlägl zu führen.“ Das erntete den wiederholten Einspruch von Abt Felhofer und anderen: Denn die Bahn müsse jedenfalls bis Aigen-Schlägl geführt werden!