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Den letzten Abgang gestalten

Eine Tischlerei im Mühlviertel. Statt Tisch, Sessel, Kleiderschrank steht ein Sarg in der Mitte der Werkstatt. Der Sarg regt zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben an.
Ausgabe: 2013/44, Bestattung, Sarg, sterben, Tod
29.10.2013
- Elisabeth Leitner
© Claudia Ernecker
Mitten in der hauseigenen Tischlerei steht ein selbst gebauter Sarg. Hildegard Nefischer hat damit gar keine Freude. Immer wieder umkreist sie das Stück und schüttelt den Kopf. Irgendwann bleibt sie stehen, schaut sich den Sarg genauer an. Ihr Enkel Rafael Hintersteiner kommt dazu. Er hat gemeinsam mit seinem Studienkollegen Johannes Wolfsteiner den neuen Sarg für ein Projekt an der Linzer Kunst­uni entworfen. „Na, Oma, was sagst du dazu?“ – Die Antwort kommt nicht gleich, aber etwas ist in Gang gekommen. ­Einige Zeit später sitzt Rafael mit seiner Oma in der Küche.

Beschäftigung mit dem Tod


Sie reden zum ersten Mal über das Sterben, den Tod und was sich die Oma zum eigenen Begräbnis wünscht. Plötzlich geht es ganz leicht, der Bann ist gebrochen. In der ganzen Familie wird nun offen über den Tod, das Sterben gesprochen – und Oma verfasst ihren Abschiedsbrief.
Am Anfang sei es schon komisch gewesen, sich als junger Erwachsener mit diesem Thema zu beschäftigen, erzählt der heute 25-jährige Rafael Hintersteiner. Er lebt in Linz, studiert Architektur und absolviert zurzeit ein Gesangsstu­dium an der Anton Bruckner Universität. Ein Projekt an der Kunstuni zum Thema „Verabschiedung“ verlangte 2010 die Auseinandersetzung mit Tod, Sterben und Begräbnis­riten. Sich mit dem eigenen Tod zu beschäftigen, ist für jeden Menschen gut, das findet auch Johannes Wolfsteiner. Es mache entspannter, gelassener. Der Tod sei Teil des Lebens und brauche dann nicht mehr verdrängt zu werden.

Besuch im Krematorium


Nach dem Besuch des Barbara­friedhofs und einem Blick ins Krematorium, nach Gesprächen mit den Einäscherern entstand der Wunsch, einen neuen Sarg zu entwerfen. Nachhaltig, aus Holz, einfach und praktikabel sollte er sein. Der Blick hinter die Kulissen der Bestattungsindustrie mit der Massenherstellung von Billig-Särgen hatte die beiden nachdenklich gestimmt. „Ich kenne keinen Sarg, in dem ich liegen möchte“, dachte sich Wolfsteiner: „Im Leben drücken wir aus, wer wir sind, was wir sind. Warum nicht auch im Tod?“ – Den letzten Abgang selbst zu bestimmen, war daher für die beiden naheliegend.  

Letzte Botschaft


Ausgehend von der oft üblichen Liegeposition mit erhöhtem Kopfteil, gestalteten sie einen Holzsarg ohne Nägel und ohne Plastik. Der Sarg „Kopfhoch“ besteht aus mehreren Holzplatten, die ineinander geschoben werden. Kopfteil und Längsachse des Sarges symbolisieren ein schlichtes Kreuz. Der Kopfteil wird durch ein Verschluss-Stück geschlossen. Darauf können die Angehörigen eine kurze Botschaft schreiben, die sie dem Verstorbenen mitgeben wollen. Genau das habe den Hinterbliebenen beim ersten Einsatz des Sarges sehr geholfen, erzählen die beiden. Der Sarg wird auf Anfrage hergestellt.

Was kostet ein Sarg?


Die Kosten für einen Sarg variieren je nach Ausstattung, Material, Verarbeitung und Bestattungsart. Bei Bestattern werden oft die Begräbniskosten insgesamt genannt, die im Durchschnitt mit ca. 5.000 Euro zu veranschlagen sind. Ein Sarg für eine Feuerbestattung ist schon ab 200 Euro erhältlich, für eine Erdbestattung ist mit mindestens 400 Euro zu rechnen. Durchschnittlich liegen die Preise zwischen 500 und 1.000 Euro, die Skala ist nach oben offen. Der hier vorgestellte Sarg wird von Hand gefertigt, ist naturbelassen und kostet ca. 1.500 Euro.
Info: www.kopfhoch.eu

Kunst & Architektur


Gemeinsam mit dem Architekten Johannes Wolfsteiner hat Rafael Hintersteiner bereits einige Projekte verwirklicht. Der Sarg „Kopfhoch“ aus dem Jahr 2010 ist eines davon. Für die „Viennafair“ gestalteten sie 2010 den Messestand der Linzer Kunstuni. Für die Oper „Spiegelgrund“ von Peter Androsch, die im Oktober 2013 in der Linzer Tabakfabrik zu sehen war, entwickelten sie das Bühnenbild.
Hintersteiner hat die auf den ersten Blick ungewöhnlich wirkende Franziskus-Kapelle neben dem Friedhof in Arbing entworfen: Ohne Dach, aus dunkelgrau gefärbtem Beton und mit zahlreichen Nischen für Kerzen ermöglicht sie Einkehr bei offenem Himmel. Die Kapelle wurde 2011 fertiggestellt und wird von Besuchern aus Fern und Nah gut genutzt.
Für diesen Entwurf erhielt der junge Architekt zahlreiche Auszeichnungen: etwa den Würdigungspreis des Diözesankunstvereins Linz und den internationalen „Red dot Award“. Der 25-jährige Architekt und Musiker lebt in Linz und bezeichnet sich selbst als „Franziskus-Fan“. Einfachheit, Reduktion auf das Wesentliche und Nachhaltigkeit sind immer wieder Thema seiner künstlerischen Auseinandersetzung. 

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