Die Stärke ihrer Namenspatronin hat Roswitha Niedermayr auch durch schwierige Zeiten getragen. (Namenstag am 29. April)
Ausgabe: 2014/17, Namenstag, Roswitha
22.04.2014
- Roswitha Niedermayr
Roswitha – die Ruhmesstarke: Mit den Bestandteilen meines Namens „hroud“ für Ruhm und „swiths“ für stark kann ich mich sehr gut identifizieren. Vielleicht war es diese Stärke der hl. Rosweidis, die sich auch ein wenig auf mich übertragen hat. Dafür bin ich dankbar, denn sie hat mich auf meinem Lebensweg stets begleitet und mich auch durch manch schwierige Zeiten getragen. Wie mir meine Mutter oft erzählt, hätte ich eine Martina „werden sollen“. Das habe sich meine Tante, die Schwester meiner Mutter, so sehr gewünscht. Für meine Eltern war ich aber eine Roswitha. Daraufhin hat sich meine Tante geweigert, mich beim Namen anzusprechen – ich war für sie immer nur „das Weibi“ ... Heute findet sie allerdings, dass mein Name gut zu mir passt. So wie die hl. Rosweidis im 8. Jh. als angeblich erste Äbtissin des Liesborner Damenstiftes unter dem Schutz Gottes stand, so fühle auch ich mich behütet von „oben“.