Von äußerst guten Erfahrungen berichtete jene 37-köpfige Pilgergruppe aus Neufelden, die im Februar eine Pilgerreise ins Heilige Land unternahm. Für die Fahrt über den See Genezareth hisste der Bootsmann die rot-weiß-rote Flagge – trotz der gespannten außenpolitischen Situation. Die Gruppe erlebte aber auch positive Bemühungen im Verständnis zwischen Israelis und Palästinensern. Der palästinensisch-christliche Chauffeur, ein jüdischer Reiseleiter, dazu der katholische Heimatpfarrer Adalbert bildeten ein harmonisches Team. Dass israelische Soldaten und Schülergruppen die Moschee am Tempelberg in Jerusalem besuchen, gehört zum Versöhnungsprogramm der Regierung. Insgesamt hatten die Reiseteilnehmer/innen den Eindruck, dass sehr viel für Versöhnung und Begegnung getan wird, zum Beispiel in den Schulen. Über eine weitere Aufmerksamkeit für die Österreicher freute sich die Gruppe: In der Krypta der Benediktinerabtei auf dem Zionsberg verwies der Führer auf die dort angebrachten österreichischen Wappen und die Aufschrift „Austria Mariae Assumptae“. Die entsprechende Kapelle war 1935 von Österreichern gestiftet worden.