Bei der Caritas und anderen Hilfsorganisationen wie etwa dem Roten Kreuz läuten angesichts der am Freitag bekannt gewordenen Sparpläne der Regierung die Alarmglocken: Für die Zivildiener fehlt Geld. Laut Caritas-Präsident Franz Küberl droht seiner Organisation, dass sie im kommenden Juni und auch im Oktober keine Zivildiener zugeteilt bekommt. Auch die beabsichtigte Änderung des Postgesetzes – verbilligte Tarife für die Zeitungs-Zustellung sollen fallen – trifft die gemeinnützige Vereine und kleine Einrichtungen (etwa die Pfarren).Bei der Caritas sollten im Juni 146 neue Zivildiener beginnen. Nun ist dies gefährdet. Das Innenministerium beruhigt: Falscher Alarm! Es werde wieder Zuteilungen geben. Aber man gibt zu: Im Budget ist kein Geld dafür vorgesehen. Man müsse nachverhandeln. Die Caritas aber bleibt in Alarmbereitschaft: Wieviel Geld wird es dann wirklich geben für wieviel Zivildiener?