Die von der Bundesregierung beabsichtigte Streichung der begünstigten Posttarife für den Zeitungsversand hat viele besorgte Reaktionen hervorgerufen. Die Kirchenzeitungen z. B. haben um ein Überdenken ersucht (siehe Nr. 13, Seite 12). Nun hat sich auch Bischof Maximilian Aichern an Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und die Klubobleute der Parlamentsparteien gewandt. Er wies in Briefen auf einige Konsequenzen hin, sollte dieses Sparvorhaben umgesetzt werden:In rund 200 oö. Pfarren werden die Pfarrblätter mit dem Zeitungstarif per Post zugestellt. Die wöchentlich erscheinende Kichenzeitung würde durch die Streichung des begünstigten Tarifs um drei Schilling pro Nummer verteuert. Darüberhinaus gibt es für Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen regelmäßige Informationen, ganz zu schweigen von der Caritas und anderen Spenderinformationen. Es sei nicht möglich, solchen Ausfall aus diözesanen Mitteln auszugleichen. Daher ersuche er um Korrektur der Budgetpläne.