Die Pfarre Sierning organisiert eine Fahrt zum Gegenbesuch
Ausgabe: 2000/17, Sierning, Passau, Eisenwurzen
25.04.2000
- Judith Moser
Die Pfarre Sierning stattet Passau einen Gegenbesuch ab und lädt ein, mitzufahren.Musiker/innen und Sänger/innen der Mutterpfarre Sierning werden am 28. Mai 2000 in die Diözese Passau fahren, um dort im St.-Stephans-Dom ein lateinisches Hochamt musikalisch zu gestaltet. Zelebriert wird diese Messe von Diözesanbischof Franz Eder. Aus der Diözese Linz wird Bischofsvikar Johannes Singer die Reisenden begleiten.
Der Besuch folgt einer Einladung von Bischof Eder, die dieser bei einer Festmesse im Mai 1998 in Sierning ausgesprochen hat. Sierning mit seinen 28 Pfarren wurde im Jahr 975 von Kremsmünster abgetrennt und als Passauer Besitz beglaubigt. Sie war eine Hauptaußenstelle des Bistums Passau. Ein Domherr von Passau war Pfarrer von Sierning, für gewöhnlich vertreten durch einen Vikar. Erst 1798 wurden Sierning und die Eisenwurzen selbstständig. Aus diesem Grund hat Bischof Franz Eder am 3. Mai 1998 in Sierning eine Festmesse zelebriert und zu einem Gegenbesuch eingeladen.In Passau wird die „St.-Ludwigs Messe von Josef Gruber op. 81“ aufgeführt, Ausführende sind der Eisenstraßerchor: Kirchenchor Gleink, Maria Neustift, Gemischter Chor Sierning; an der Orgel Christoph Stöckler. Die Musikkapelle Christklindl wird spielen, die Gesamtleitung hat Herwig Wimmer.
Anmeldungen zur Fahrt nach Passau nehmen die Pfarre Sierning (Tel. 07259/21 09) und die Pfarre Molln (Tel. 07584/22 26) entgegen.