„Fange nie an aufzuhören – höre nie auf anzufangen.“ Die Besucher des Dorfbod’ns in Weibern haben diese Karte zur „Miss KIM“ gewählt. Am Fronleichnamstag hat der KIM (Kreis Junger Missionare) zur Wahl der schönsten der 124 Karten, die es bisher vom KIM gibt, aufgerufen. Für Interessierte gibt’s von der KIM-Zentrale, Grub 1, 4675 Weibern, einen Kartenprospekt gratis oder die Spruchkarten per Stück um S 6,50,– zu kaufen.
Mauthausen
Die alte Orgel der Pfarrkirche Mauthausen kommt nach Litauen in die Pfarrkirche Druskininkai. Das Bundesdenkmalamt hat der Schenkung zugestimmt. Am 9. Juli 2000 wird die alte Orgel zum letzten Mal in Mauthausen gespielt.
Steyregg
Der Kreuzweg Steyregg wird am Sonntag, 9. Juli 2000, um 8.45 Uhr bei der ersten und zweiten Station (oberhalb des Pfarrhofes) von Generalvikar Josef Ahammer eingeweiht. Um 10 Uhr beginnt die Messfeier in der Kirche, anschließend wird das Pfarrfest gefeiert.
Magdalenaberg
Der Pfarrgemeinderat hat einstimmig beschlossen, dass für die Pfarrkirche eine neue Orgel angekauft werden soll. Das vorhandene Instrument stammt aus dem Jahr 1929. Die Pfarre Magdalenaberg hat sich nur ein billiges Modell leisten können, die Zeit hat umso leichter ihre Spuren hinterlassen. Eine Reparatur der alten Orgel ist laut Experten nicht zielführend. Die Finanzierung soll durch Förderungen, besondere Sponsoren und der Bevölkerung gelingen.
Weyregg
Seit Generationen unternimmt die Pfarrbevölkerung von Weyregg die Gelöbniswallfahrt auf den acht Kilometer entfernten und 850 Meter hohen Gahberg. Jedes Jahr gibt es drei Termine dafür: den „Schauer-Freitag“ (nach den Bitt-Tagen), den Dreifaltigkeitssonntag und den Amalientag. Die Menschen der Pfarre haben gelobt, die Wallfahrt durchzuführen, um vor Unwettern (besonders Hagel) verschont zu bleiben. In den letzten Jahren erfreut sich die Wallfahrt wieder großer Beliebtheit, nicht zuletzt weil Pfarradministrator Janusz Zaba selbst teilnimmt.
Linz – Guter Hirte
Am Sonntag, 2. Juli, konnte die Photovoltaik-Anlage auf der Pfarrkirche Guter Hirte in Betrieb genommen werden. Mit dem „Sonnenkraftwerk“ wird die Kirche, Orgel, Glocken, Beleuchtung, Pfarrzentrum und Heizhaus mit Strom versorgt. Die Überproduktion wird in das Netz eingespeist und von der ESG vergütet. Die Kosten von 1,2 Millionen Schilling werden vom Land OÖ, der Diözese und Förderern und Förderinnen gedeckt. Mit dem Erlös aus dem Überschuss werden Solarkocher für Afrika gekauft und verschickt. Beim Fest am Sonntag konnten sich die Besucher/innen von den Solarkochern überzeugen oder mit einem Solarauto von der Sonne bewegen lassen.
Grieskirchen
Einen „Ort der Erinnerung“ gibt es seit Mitte Juni in der Kapelle des Krankenhauses „St. Franziskus“ in Grieskirchen. Er ist das Ergebnis der Arbeit einer Projektgruppe, die ein besseres Betreuungskonzept für Frauen mit Tod- oder Fehlgeburten entwickeln wollte. Erwin Burgstaller brachte mit einer Installation in der Kapelle zum Ausdruck, dass manchmal „Knospen von den Bäumen fallen, die niemals aufblühen“. Vor der Segnung durch Stadtpfarrer Johann Gmeiner und dem evangelischen Pfarrer Gerhard Grosse sprachen die Psychologin Sonja Prasser und Martha Leonhartsberger, Theologin und betroffene Mutter.