Mehr Geld für die Tagesmütter! Der Verein Tagesmütter Innviertel feierte am 30. Juni im Stift Reichersberg sein zehnjähriges Jubiläum. Er ist mittlerweile im Innviertel der achtgrößte Betrieb, gemessen an der Beschäftigtenzahl (115 Tagesmütter). Alleine dies zeigt, wie zielgenau der Verein mit seinem Angebot ins Schwarze traf.Wenn jemand so erfolgreich den Bedarf erkennt und Angebote erstellt, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch viele Entscheidungsträger einfanden, um das Ereignis zu würdigen. Dies nutzten auch die Obfrau des Vereins, Mag. Gabriele Puttinger, und die Geschäftsführerin Maria Berger, um zu appellieren: Die Tagesmütter verdienen sehr wenig (bei 40 Wochenstunden etwa S 4.000,–). Sie endlich entsprechend zu entlohnen und aufzuwerten, sei nach der schon erfolgten sozialrechtlichen Absicherung ein Gebot der Zeit. Derzeit betreuen die 115 Tagesmütter etwa 240 Kinder. In Summe werden in den zehn Jahren an die 2.000 Kinder von Innviertler Tagesmüttern betreut worden sein.Das Fest im Stiftshof war ein Fest für alle Sinne und für Groß und Klein. Für die Kinder gab es nebst Clown und Hüpfburg, Malstraße unter anderem auch eine viel gefragte Körper-Painting-Station.
Mogli Auch der Krisenpflegeplatz „Mogli“ des Vereins „Pflege- und Adoptiveltern“ in Linz hat sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert. In diesen zehn Jahren haben 171 Kinder aus ganz Oberösterreich in der Übergangswohngruppe vorübergehend ein Zuhause gefunden. Mogli hat sechs Plätze. Die familienähnliche Struktur erleichtert die Erholung der Kinder.Kinder leiden besonders daran, wenn eine Familie in die Krise gerät. Da kann eine vorübergehende Betreuung außerhalb der Familie notwendig sein.