Ausgabe: 2000/28, Summer School, Schloss Puchberg,
11.07.2000
- Martin Kranzl-Greinecker
Die Idee, entwicklungspolitisch tätig zu sein, verbindet die Menschen, die an der „Summer School“ in Puchberg teilgenommen haben.
Die „Summer School 2000“ ist bereits die vierte ihrer Art. Heuer sind etwa 80 Teilnehmer/innen von 3. bis 9. Juli im Bildungshaus Schloss Puchberg zusammengekommen. Sie sind in Non-profit- und Nicht-Regierungs-Organisationen tätig und führen Projekte in Ländern des Südens, die früher als „Dritte Welt“ bezeichnet wurden, durch. Österreich wurde bewusst als Veranstaltungsland gewählt – trotz oder wegen der Sanktionen durch einige EU-Länder.
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war der Besuch am Hof von Hans und Claudia Buchner in Desselbrunn. Hans Buchner ist Obmann von „Ernte für das Leben“, der größten Biobauern-Gemeinschaft in Österreich. Die Teilnehmer/innen waren sehr interessiert an den heimischen Anbaumethoden und der Vermarktung von biologischen landwirtschaftlichen Produkten.
Am Donnerstag stand die Kundgebung „Öffnung Europas für die Welt – gegen Rassismus“ mit einem Fackelzug durch die Welser Innenstadt am Programm. Mitveranstalter war die Initiative „Welser gegen Faschismus“. Margit Hauft, Präsidentin der Kath. Aktion, rief zu Toleranz und Offenheit auf.Abgerundet wurde das Programm durch einen Besuch in Salzburg und ein Fest in Puchberg. Die Teilnehmer/innen haben vor allem mitgenommen, dass ihre Idee über alle Grenzen hinaus wirksam ist.