Oberösterreichs Pfarrblätter haben sich einem Wettbewerb gestellt. Am meisten gewonnen hat die Kirche selbst.
„Eure Arbeit ist unbezahlbar“, drückte Bischof Maximilian Aichern vor rund 400 anwesenden Pfarrblatt-Mitarbeiter/innen seine Dankbarkeit aus. 128 oberösterreichische Pfarrblätter haben sich am Pfarrblatt-Wettbewerb des Referats Pfarrgemeinderäte im Pastoralamt, der Kirchenzeitung, Caritas und der Zeitschrift Welt der Frau beteiligt. Eine Jury hat die Besten gekürt. Und es gab ein eindrucksvolles Fest am 6. Juli in der Leondinger Kürnberghalle. Die Qualität der Pfarrblätter ist in den letzten Jahren enorm angestiegen. Pfarrblätter zählen zu den meist gelesenen Medienprodukten überhaupt. Vom technisch hochwertigen Vierfarbprodukt bis zum äußerlich bescheidenen, aber gut gestalteten Pfarrblatt ist alles vertreten – Aufmerksamkeit finden sie allemal. Die Teams in den Pfarren kümmern sich um vieles: von der Redaktion bis zum Sortieren und Verteilen. In jeder zweiten Pfarre werden die Zeitungen persönlich zugestellt – eine zusätzliche Kontaktmöglichkeit mit Menschen, die sonst von der Kirche kaum erreicht werden.
Rund 40 Preise wurden beim Pfarrblattfest verliehen. Drei ganz unterschiedliche Pfarrblätter haben die Hauptpreise errungen: Die Stadtpfarre Linz St. Konrad – die ihr Preisgeld einem Entwicklungsprojekt in Mexiko zur Verfügung stellte – , die beiden Pfarrblätter von Gallneukirchen und Treffling sowie das Pfarrblatt Schwertberg. Hohen Wert hat die Jury dabei darauf gelegt, wie sehr ein Pfarrblatt die Anliegen der Menschen in der eigenen Pfarre zur Sprache bringt – in den Texten und in den Bildern. Der Pfarrblatt-Wettbewerb war auch als eine Plattform des Erfahrungsaustausches gedacht. Noch nie konnte man in Österreich so viele unterschiedliche Produkte vergleichen, um daraus zu lernen – schon für die nächste Ausgabe.
Zur Sache:
Ausgezeichnet
Neben den Hauptpreisträgern erhielten folgende Pfarren von der Jury Auszeichnungen:
Beste Titelseite: Andorf, Marchtrenk, Linz-St. Paul. Beste Behandlung von Lebens-, Glaubens- und Kirchenfragen: Reichenau, Gaflenz, Ternberg. Soziales Engagement: Hörsching, Linz-Stadtpfarre,Neuhofen im Innkreis, Freistadt. Beste Präsentation der Kirchenrechnung: Baumgartenberg, Pichl bei Wels,Hofkirchen an der Trattnach. Beste eigenständige Berichterstattung über den Kirchenbeitrag: St. Johann am Wald, Esternberg. Bester Einsatz von Fotos: Ottensheim, Weyer, Kleinraming. Bester Verkündzettel: Stiftspfarre St. Florian. Beste Jugendseite: Linz-Guter Hirte, Linz-Heiliger Geist. Beste Kinderseite: Linz-Auwiesen, Vöcklamarkt. Bestes Team: Zell an der Pram. Beste AusträgerInnengemeinschaft: Aigen im Mühlkreis, Grünburg. Beste Lesefreundlichkeit: Bad Hall, Sattledt, Steyr-Heilige Familie.