160.000 Menschen unterstützten die Parlamentarische Bürgerinitiative der Aktion Leben gegen das Klonen und „Verwerten“ von Embryonen, gegen Eingriffe in die menschliche Keimbahn sowie gegen die Schaffung von tier-menschlichen Mischformen. Am Mittwoch vergangener Woche übergab die Vorsitzende der Aktion Leben, Grit Ebner, die Unterschriften an Nationalratspräsident Heinz Fischer. Bereits 1997 hat die Aktion Leben eine Bürgerinitiative zu diesem Thema organisiert. Die damit befassten Abgeordneten waren damals der Meinung, dass die österreichischen Gesetze ausreichend Schutz bieten würden. Grit Ebner sieht die damalige Entscheidung inzwischen als überholt: „Jüngste Entwicklungen lassen uns in höchstem Maß daran zweifeln. Der Wunsch nach der Verfügbarkeit von Embryonen als Rohstoff hat – durch das Beispiel Großbritanniens ermutigt – enorm zugenommen und damit auch die Bereitschaft, legistische Schlupflöcher auszunutzen.“ Es bedürfe daher klarer gesetzlicher Regelungen, fordert Ebner.