In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
Die abschlossene Reihe "alt & kostbar" finden sie hier.
Der erste Beleg für die Tradition des Chorgesangs und Orgelspiels stammt aus einer Kirchenrechnung aus dem Jahr 1597, in der erwähnt wird, dass der Schulmeister für seine musikalische Tätigkeit in der Kirche bezahlt wurde.
Auch die Lehrer in Ansfelden waren für den Kirchenchor zuständig, darunter Anton Bruckners Vater und Großvater.
1939 mussten alle Organisten und Chorleiter den Dienst zurücklegen.
Unter Pfarrvikar Johann Schück wurde nach dem Krieg eine Pfarrgruppe der katholischen Jugend gegründet, in der viel gesungen wurde. Daraus entwickelte sich unter der Leitung von Fritz Burri wieder ein Kirchenchor.
Unter dem Obmann Josef Paulmair und dem Chorleiter Christian Heitz wurde der Chor 1995 in „Anton Bruckner Kirchenchor Ansfelden“ umbenannt, um die Verbundenheit zu Anton Bruckner auch im Chornamen herauszustellen.
Heute zählt der Chor 32 Mitglieder und gestaltet nicht nur die Kirchenmusik in Ansfelden, sondern gibt oberösterreichweit Konzerte.
In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
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