Der Kinder- und Jugendchor „Creaktiv “ steht seit einigen Jahren mit den Orten Salzig und Girdani in Rumänien (nahe der Grenze zur Ukraine) in Verbindung. Angesichts der miserablen gesundheitlichen und hygienischen Verhältnisse wäre es wünschenswert, wenn ein österreichischer Arzt für einige Tage vor Ort helfen würde. Kontakte und Infos auch bezüglich Chorauftritten: Ernst Ranftl, 4975-Suben, Andiesen 2, Tel. und Fax: 07711/2049.
Temelin
Einen offenen Brief an Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel schrieb das Aktionskomitee für die Grenzregion – Stop Temelin (Sitz in Freistadt). Darin wurde kritisiert, dass das Melker Abkommen bisher schlecht bis gar nicht umgesetzt wurde.
Die Bevölkerung in der Grenzregion erwartet sich vom Bundeskanzler ein Eingreifen, zumal an der am 13. Februar von den Ministern Kavan und Molterer außer Streeit gestellten österreichischen Vorschlag einer „Scopingliste“ noch immer gebastelt wird. Eine seriöse Gesamtumweltverträglichkeitsprüfung ist für die betroffene Bevölkerung angesichts der Säumigkeit Tschechiens eine Farce. Die Aktivisten kündigen zur Durchsetzung der Schutzinteressen schärfere Maßnahmen an.
Projekt Familienhilfe
Beim Lernfest in Schlierbach präsentierten Schülerinnen der HBLA Kirchdorf eine Projektarbeit: Die Leiterin der Regionalstelle der Mobilen Dienste der Caritas in Kirchdorf, Elfriede Ablinger-Wasserbauer, hatte die Schülerinnen zur Mithilfe eingeladen, die Bekanntheit der Familienhilfe zu heben. Marketing und Ernährungslehre praktisch anzuwenden, war ihnen eine Herausforderung. Sie erstellten einen optimalen Speiseplan, fertigten ein Logo an, machten einen Info-Folder, gestalteten Visitenkarten und entwarfen eine Homepage.
Wirtschaftsgespräche
Ladenöffnungszeiten und arbeitsfreier Sonntag – menschliche Werte dürfen nicht wirtschaftlichen Zielen geopfert werden. – Darüber waren sich Bischof Maximilian Aichern und andere Kirchenverteter einerseits, sowie Spitzenvertreter der oö. Wirtschaft bei einem Gedankenaustausch über wirtschafts- und sozialpolitische Fragen in der Vorwoche im Linzer Bischofshof einig. Die „Arbeitsgemeinschaft Christ und Wirtschaft“ der Katholischen Aktion hatte diese Begegnung in die Wege geleitet. Am Freitag, 16. März, lud „Christ und Wirtschaft“ zu einem „meditativen Spaziergang“ ins Stift Kremsmünster.