Mit 31. März sollen alle Mitarbeiter/-innen des Medienbüros der Bischofskonferenz gekündigt werden. Das teilte das Sekretariat der Bischofskonferenz am 16. März der zuständigen Betriebsrätin mit. Ausgenommen von der Kündigung sind der 60-jährige Leiter des Medienbüros, dem der Gang in die Pension empfohlen wurde, und eine Mitarbeiterin, die als Betriebsrätin besonderen Kündigungsschutz genießt. Bei einigen Bischöfen lösten die Kündigungen großes Befremden aus. Man fürchtet, dass hier vollendete Tatsachen geschaffen werden sollen, bevor die Bischofskonferenz am 2. April in Mariazell zu ihrer Frühjahrskonferenz zusammentritt. Die Kündigungen deuten auf eine Auflösung des Medienbüros hin. Das wurde bisher von den Bischöfen aber nicht beschlossen. Fachleute fürchten einen Rückzug der Kirche aus dem Medienbereich oder eine „Verwienerung“ des Medienbüros.