Mariazell. Vom 3. bis 5. April treffen sich die Bischöfe zu ihrer Frühjahrs-Vollversammlung. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung des Papstschreibens „Novo Millennio ineunte“. Außerdem beraten sie die konkrete Gestaltung des für 2002 vorgesehenen „Jahres der Berufung“. Auf dem Programm steht die Neuwahl des stellvertretenden Vorsitzenden; bisher hatte diese Funktion der frühere Grazer Diözesanbischof Johann Weber inne, der nicht mehr an der Vollversammlung teilnimmt.
Selbsbewusste Christen
Wien. „Christsein ist grenzenlos“ lautet der Arbeitstitel einer für 2003 geplanten kirchlichen Großveranstaltung. Dabei denkt Christian Friesl, Proponent dieses Projektes und Präsident der Katholischen Aktion Österreichs (KAÖ), an ein „großes Fest selbstbewusster Christen“. Nach längerer Zeit werde damit „ein deutliches Signal zeitgemäßen Christentums“ gesetzt. Mehrere positive Signale zu diesem Vorschlag liegen bereits vor. „Ich wünsche mir sehr, dass sich die Bischöfe für das Projekt gewinnen lassen“, sagte Friesl.
Waffen in Mörderhände
Wien/Sudan. Im Südsudan tätige Ölgesellschaften, wie die österreichische OMV, würden durch ihre Zahlungen an die Regierung in Khartum „Waffen in die Hände von Mördern“ geben. Das sagte P. Kizito Sesana, ein in den Nuba-Bergen tätiger Comboni-Missionar, anlässlich des CSI-Schweigemarsches vergangene Woche in Wien. Die Fördergebiete würden systematisch entvölkert. Seit Beginn der Ölförderung im Jahr 1999 habe sich die Lage der Nuba deutlich verschlechtert. Und die sudanesische Ölförderung solle weiter ausgebaut werden – von derzeit 150.000 Fass pro Tag auf eine Million Fass im Jahr 2003.