Die Ortsbauernschaft Rainbach i. Mkr. wandte sich mit einem Beschwerdebrief an den ORF in Linz. Gegenstand des Briefes war die Berichterstattung über die BSE-Fälle in Westeuropa. Die Landwirte und Tierhalter beschwerten sich über die täglichen Horrormeldungen im Fernsehen. „Mit Archivbildern über BSE-Skandal im Ausland wurden die Seher geschockt... Angesichts solcher Berichterstattung musste der österreichische Durchschnittskonsument zur Ansicht gelangen, auch in der österreichischen Landwirtschaft ginge es ähnlich zu. ... Die für alle österreichischen Rinderhalter erlösende Meldung über den negativen Ausgang der BSE-Untersuchung der Tiroler Kuh war den Medien und darunter auch dem ORF keine besondere Aufmachung mehr wert“, klagen die Briefschreiber.Die Bauern stünden vor einem Schaden in Milliardenhöhe. Die Erzeugerpreise für Rindfleisch sind um 30% zurückgegangen. Die Medienberichterstattung habe die Existenz der Bauern gefährdet. Dem Konsumenten werde ein falsches Bild der Landwirtschaft präsentiert. „Auch die einseitige und unqualifizierte Vorgansgweise mancher Tierschutzorganisationen richtet großen Schaden am Image der Landwirtschaft an.“