„Die Menschen und die in so viele Probleme verstrickte Welt brauchen den Osterglauben“, betonte Diözesanbischof Aichern in seiner Osterpredigt.
„Gegen die Übermacht der Lieblosigkeit, des Krieges und Terrors wird die Botschaft von der Liebe Gottes gesetzt, die sich stärker als Tod und Sünde, als Leid und Hoffnungslosigkeit erweist.“ Den Glauben daran, dass wir mit Christus auferweckt sind, müsse man an der Osterfreude in den Gesichtern und im Verhalten der Christen ablesen können, meinte der Bischof. „Gott ist auch heute bereit, Gräber zu sprengen und zu öffnen“, so Bischof Aichern. Zur Osterbotschaft gehöre es, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und ihm Zukunft zu geben. Ostern und das „kleine Osterfest“ an jedem Sonntag bringe einen neuen Geist, eine neue Hoffnung in die Welt. „So sehr wir alle Bedrängnis und alle Probleme ernst nehmen: Den Charakter der totalen Katastrophe haben sie für uns verloren. Ostern zeigt uns, dass wir eine Zukunft haben“, schloss Bischof Aichern seine Predigt im Linzer Dom.