- Kirchenzeitung der Diözese Linz, Wolfgang Katzböck
Seit bald drei Jahrzehnten sind die Stiftskonzerte aus dem sommerlichen Konzert-angebot Oberösterreichs nicht mehr wegzudenken.
Die Mischung aus barockem Raumeindruck, kulinarischem Hörgenuss mit vernünftiger Öffnung für die Musik unserer Zeit und die Mitwirkung von international erfolgreichen Künstlern wird auch vom Publikum überaus geschätzt. Die heurige 28. Saison der Stiftskonzerte bringt vom 9. Juni bis 29. Juli 17 Konzerte in den Stiften St. Florian, Kremsmünster, Lambach und Engelszell. Die Schwerpunkte im Programm bilden diesmal Werke von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven und Giuseppe Verdi. Dazu kommt ein den Stiftskonzerten besonders verbundener Jubilar: Heinrich Schiff, gebürtiger Oberösterreicher und einer der weltbesten Cellisten, wird in diesem Jahr 50. Ihm sind gleich drei Konzerte gewidmet, wobei er als Kammermusiker und als Dirigent mitwirkt.
Ein weiterer Jubilar, Augustinus Franz Kropfreiter, der seinen 65. Geburtstag feiert, kommt mit einem neuen Werk bei den Eröffnungskonzerten in St. Florian zu Gehör. Erstmals im Programm der Stiftskonzerte ist der Landeskulturpreisträger für Musik, Peter Androsch. Die so genannte alte Musik ist u.a. beim Hilliard Ensemble, der Wiener Akademie und den Solisti Veneti in besten Händen. Die Aufführung des „Requiem“ von G. Verdi in der Stiftsbasilika St. Florian unter der Leitung von Stefan Vladar (dem künstlerischen Leiter der Stiftskonzerte) verspricht einen besonderen Höhepunkt. Freunde der Klaviermusik dürfen sich auf das Konzert des Siegers oder der Siegerin des Int. Beethoven-Klavierwettbewerbes in Wien freuen. Wer dies sein wird entscheidet sich erst vor Beginn der Stiftskonzerte-Saison.
Die ausführliche Programmübersicht der OÖ. Stiftskonzerte 2001 gibt es in allen Geschäftsstellen der VKB-Bank. Informationen und Karten unter der Tel.Nr. 0732/776127. Internet: www.stiftskonzerte.at