Ist der Cholesterinwert im Blut höher als 200 mg/dl, ist als erste Maßnahme das Nahrungscholesterin auf ein Minimum zu reduzieren. Vor allem der Verzehr tierischer Fette muss reduziert werden. Im Rind- und Schweinefleisch, im Butterschmalz, in der Butter, im Eigelb und in Innereien, vor allem im Hirn, ist jede Menge Cholesterin enthalten. Dagegen beinhalten Fische, vor allem Seefische (Kaltwasserfische) nicht nur wertvolles Eiweiß, sondern auch hochwertvolle Eicosapentaensäuren, die cholesterinsenkend sind. Pflanzliche Fette (speziell Margarine) und kalt gepresste Öle enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Polyensäuren), die der Körper selbst nicht bilden kann, aber unbedingt braucht (für Prostaglandine, Immunglobuline). Das Thema Cholesterin ist vielschichtig und setzt richtige Ernährung und Bewegung voraus. Ausdauersport, aber auch lange Spaziergänge und Wanderungen, Schwimmen, alles länger als 30 Minuten, führen zu einer Steigerung des HDL und sind für die Senkung des Cholesterinspiegels wichtig. Also zweimal pro Woche Fisch auf den Speiseplan. Wenn die Cholesterinsenkung mit Nahrungsumstellung und Bewegung zu gering ausfällt, muss mit entsprechenden Medikamenten (Statinen) dauerhaft nachgeholfen werden. Regelmäßige Blutkontrollen beweisen die Wirksamkeit und die Gewissenhaftigkeit der Maßnahmen.