Patrick sitzt jeden Nachmittag vor seinen Heften, träumt dahin, lässt sich leicht ablenken, bringt nichts weiter ... Alle Patricks, Lisas, Floris, Sandras, denen es oft ähnlich geht, sollen sich folgende Lerntipps zu Herzen nehmen. So sind sie für den Endspurt in der Schule besser gerüstet:
1. Beobachte dich, wann du die beste Lernzeit hast: Manche haben diese gleich nach der Schule, andere in den frühen Abendstunden.
2. Stelle fest, ob du beim Hören, beim Lesen oder gar beim Herumgehen am besten lernst. (Im Liegen zu lernen ist nicht gut, da der Körper auf Entspannung schaltet.) Vielen hilft es laut zu lernen und gleich zu wiederholen, bis es sitzt. Arbeite mit Unterstreichen, mit Farben, suche Eselsbrücken.
3. Leer dein Hirn aus, bevor die Lernzeit beginnt. Radio, Fernseher, Computer haben jetzt Pause. Das Zimmer lüften, alles, was ablenken könnte, wegräumen, alles bereitlegen, was du brauchst, tief durchatmen, sich lockern – und dann frischfröhlich mit der Aufgabe bzw. mit dem Lernen beginnen!
4. Was ist zu lernen? Nimm dir vom zu bewältigenden Stoff gewisse Lernportionen vor – die du in einer gewissen Zeit schaffen willst. Zum Beispiel zunächst eine Seite im Vokabelheft lernen. Lege dir ev. einen kurzen schriftlichen Ablaufplan zurecht. Halte dich unbedingt daran! Stell dir eventuell einen Wecker hin. Auf erfreuliche Portionen kommt weniger Erfreuliches. Spätestens nach einer Stunde mindestens fünf Minuten pausieren.
5. Kleine Belohnungen steigern die Lernfreude. Nach der Mathematikaufgabe gönnst du dir z. B. eine kleine Pause und einen Apfel.
6. Prüfungstraining: Den Stoff in mögliche Fragen zergliedern und sich damit selbst prüfen.Sehr gut prägt sich ein, was man vor dem Schlafengehen nochmals wiederholt. Abfragen lassen bringt viel. Geschwister, Eltern, Freund/in einspannen.