Kaugummikauende sieht man jetzt immer öfter nicht nur in der Freizeit, sondern auch im beruflichen Alltag sowie bei offiziellen Veranstaltungen. Sogar in der Kirche haben manche ungeniert einen Kaugummi im Mund. Der Markus praktiziert das Kaugummikauen provokant auffällig und er demonstriert, wie lässig er ist. Kathi ist nie ohne Kaugummi, weil sie glaubt, Kau-gummikauen helfe beim Abnehmen. Sie schiebt den Kaugummi etwas dezenter hin und her. Dass das ständige Wiederkäuen nicht zu jeder Zeit und Gelegenheit angebracht ist und das Gegenüber stört oder unangenehm berührt, ist Markus, Kathi und Co noch gar nicht in den Sinn gekommen. Leider. Auch das richtige Entsorgen will gelernt sein: Manche/r hatte nämlich schon eine unappetitliche Begegnung mit dem ausgespuckten, kaum verrottbaren Etwas, das irgendwo klebt und sich zum Beispiel am Gehsteig auf den Schuh drückt oder in das man „undanks“ auf einer Tischunterseite greift. Igitt.