BRIEF_KASTEN
Zu „Die tote Sprache“ in Ausgabe Nr. 37:
Eigentlich ist es schade, dass Latein als Sprache der Kirche abgeschafft wurde [...]. Wenn ich heute im Ausland eine heilige Messe mitfeiern will, verstehe ich kein Wort. Eine weltweit gemeinsame Sprache bei den wichtigsten Elementen der Eucharistiefeiern würde dort viel zur Beheimatung und Geborgenheit beitragen. Die meisten Kirchenlehrer verwendeten Latein für ihre Niederschriften.
Markus Staudacher, Schönau/M.
Zu „Lernen kann man nur mit Freude“ in Nr. 39:
Judith Moser-Hofstadler hat uns in aller Kürze und trotzdem in Allumfassenheit wichtige Impulse für die Lebensschule unserer Kinder/Enkelkinder und uns selbst aufgezeigt; denn man lernt ja nie aus – sondern immer dazu. Wieder einmal ein Artikel, den ich aus meiner Kirchenzeitung herausgelöst habe, um ihn an einem besonderen Platz aufzubewahren, um ihn in späterer Zeit wieder zu lesen und die Infos in verschiedenen Lebenssituationen weitergeben zu können. Wie schmerzhaft war es für mich in jüngeren Tagen, wenn ich mich selber und Schulkamerad:innen dabei beobachtet habe, wie uns die „Freude am Lernen“ abhandengekommen ist und wir unsere wahren Talente nicht voll ausschöpfen konnten.
Hannes Peterseil, Bad Zell
Herbstlich still ist es geworden um die Finanzierung der Dürrehilfe für die Bauern. Unter anderem soll die Beitragseinhebung bei den Bauern für zwei Monate – rund 140 Millionen Euro – ausgesetzt werden. Ohne Gesetzesänderung im Bauernsozialversicherungsgesetz (BSVG) wird das nicht funktionieren. Die Minister sprachen davon, dass dieser Aufwand über fünf Jahre hindurch für das Finanzministerium refinanziert wird, nämlich über die Kürzung der Bundeszuschüsse (Hebesätze für die Krankenversicherung) im Ausmaß von 5 Mal 50 Millionen Euro. Dass sich das kürzend auf die Rücklagenbildung und damit auf die künftige Finanzierungskraft für die Leistungen beim Sozialversicherungsträger SVS auswirken wird, ist wohl jedem Rechenschüler aus der Volksschule klar! Den Bauern wird wieder mal das Geld von der medialen Bühne herab in die rechte Hosentasche hineingesteckt und aus der linken Hosentasche heimlich herausgezogen.
Fritz Baumgartner, St. Georgen/G.
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