Am tschechisch österreichischen Grenzübergang Wullowitz gedachten mehr als 300 Atomgegner der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, die sich am 26. April zum 16. Mal jährt. Mit der Wahl des Kundgebungsortes an der tschechischen Grenze schlug die OÖ Plattform gegen Atomgefahr als Veranstalter eine Brücke zu Temelin. „Temelin ist ein weltweit unerprobter Versuchsreaktor. Dreißig Störfälle warnen vor einer Katastrophe“, so die Plattform.
Ein Ökumenisches Tschernobyl-Gedenken findet am 23. April 2002 um 19 Uhr in der Linzer Ursulinenkirche (Landstraße) statt. Musikalisch wird die Bedenk-Veranstaltung von Bogdan Hanushevsky und Peter Paul Kaspar gestaltet.