Zu wenig Platz und feuchte Mauern waren nicht zumutbar für Krenglbach. Am vergangenen Sonntag wurde das neue Pfarrzentrum gesegnet.
„Viele Jahre haben wir hier in Krenglbach von einem neuen Pfarrzentrum geträumt. Dieser Wunsch ist nun in Erfüllung gegangen. Wir wollen Gott dafür danken und unsere Freude zum Ausdruck bringen.“ Mit diesen Worten wurden die Dankgebete von Pfarrangehörigen bei der Segnungsfeier eingeleitet. Seit 1998 befasste sich der Pfarrgemeinderat und der eigens gegründete Bauausschuss mit der Planung des Pfarrzentrums für Krenglbach. Die Räumlichkeiten im Pfarrhof waren unzureichend, eine Sanierung hätte beinahe so viel gekostet wie der Neubau. Erst durch einen Grundtausch mit der Gemeinde war es möglich, das Pfarrzentrum zu errichten. Die Verantwortlichen entschieden sich dafür, Pfarrheim und Pfarrhof getrennt zu bauen. Die beiden Gebäude geben nun den Blick frei auf die Kirche, ein offener Platz ist entstanden. Die Bevölkerung wurde mit zwei Pfarrversammlungen über das Bauvorhaben informiert.Zur Finanzierung veranstaltete die Pfarre zum Beispiel einen „Abverkaufsflohmarkt“, bei dem Einrichtungsgegenstände und Bauwerksteile des alten Pfarrhofs verkauft wurden. Es wurden immerhin S 108.000,– (ca. e 7.850,–)eingenommen. Das Pfarramt konnte während der Bauzeit in ein Ersatzquartier der Gemeinde umsiedeln, es befand sich eineinhalb Jahre lang in einem Gymnas-tiksaal. Die Möbel konnten privat untergebracht werden. Insgesamt wurden von 77 Personen 2.900 Robotstunden geleis-tet. Das neue Pfarrzentrum ist bereits seit November 2001 „in Betrieb“. Die Gesamtkosten betragen ca. e 926.000,– (S 12.739.000,–), an der Finanzierung haben sich die Diözese Linz, das Land Oberösterreich und die Gemeinde beteiligt.Einziger Wehrmutstropfen: Eigentlich hätte Bischof Maximilian Aichern die Segnung vornehmen sollen. Dies war ihm nach seiner Operation nicht möglich (S. 6). jm