Die Namensgleichheit ist Zufall: Mag. Florian Sonnleitner (rechts im Bild), Prämonstratenser des Stiftes Schlägl, und der Augustiner Chorherr MMag. Klaus Sonnleitner (links im Bild) aus dem Stift St. Florian sind die Neupriester Oberösterreichs.
„Musik ist Sache der Liebenden“ Diesen Satz aus einer Predigt des heiligen Augustinus hat sich Klaus Sonnleitner zu seinem Leitspruch als Priester gewählt und stellt damit eine Verbindung zu seinem „Erstberuf“ her. Er studierte Kirchenmusik und war Musikschullehrer. „Musik ist ein sehr direkter Weg zu Gott“, weiß der Chorherr aus eigenem Erleben: „Musik hat in der religiösen Erfahrung einen hohen Stellenwert.“
Zur Person: geb. 1970, Heimatpfarre Bad Ischl, Vater: Säcklermeister (Lederhosenmacher), Mutter: Sekretärin (im Stadtpfarramt Bad Ischl), Matura: 1989 an der Bundes-Handelsakademie Bad Ischl, Studium der Kirchenmusik in Salzburg; Theologiestudium in Linz, Diakonatspfarre: Attnang -Hl. Geist. Priesterweihe: 8. Juni 2002 in St. Florian (10 Uhr), Primiz: 23. Juni in Bad Ischl (10.30 Uhr), Nachprimiz: 30. Juni Attnang -Hl. Geist (9.30 Uhr)
Bei Klostertagen zu Ostern 1994 hat Florian – damals noch Robert – Sonnleitner das das Stift Schlägl kennengelernt und bald spürte der Sachbearbeiter in der Rechtsabteilung des Landes, dass aus der Mitfeier der Kartage mehr werden könnte: Im Jänner 1995 trat er in Schlägl ein. „Durch eine großzügige Karenzregelung hat mir mein Dienstgeber den Schritt wesentlich erleichret“, denkt Sonnleitner dankbar an die Unterstützung durch das Land OÖ zurück. Seelsorge nicht als Einzelkämpfer, sondern aus dem Leben der Klostergemeinschaft heraus – das fasziniert ihn an der Lebensform der Pämonstratenser. „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan“ stellt Florian Sonnleitner über sein künftiges Wirken als Priester: „Dieser Satz aus dem Matthäusevangelium soll meinen Dienst prägen und eine Erinnerung sein, auf das Eigentliche nicht zu vergessen.“
Zur Person: geboren 1968, Heimatpfarre: Ottensheim, Geschwister: drei Schwestern; Vater: Zollwachebeamter i. R.; Mutter: Hausfrau; Studienberechtigung 1996 in Wien; Theologiestudium in Linz; Diakonatsweihe: 2001 in Linz; Diakonatspfarre: Haslach an der Mühl; Priesterweihe: 6. Juni 2002 in Schlägl; Primiz: 7. Juli 2002 um 9.30 Uhr in Ottensheim