Von den 66 Weihejubilaren des Jahres konnte mehr als die Hälfte mit Bischof Maximilian Aichern – im Bild mit einer Gruppe von Jubilaren – am 29. Juni 2002 im Mariendom einen Dankgottesdienst feiern.
Bild: Diözesanbildstelle
Bischof Aichern dankte beim Festgottesdienst allen Weihejubilaren für das, was sie in der Seelsorge, für die Menschen und damit für Gott getan haben und weiter tun. „Wir beten zu Gott, dass er die Berufenen in seinem Dienst stärkt, ihnen hilft, Krisen und Probleme durchzustehen, dass sie in den Mühen des Alltags treu bleiben können“, sagte Bischof Aichern. Bei aller Sorge für die Welt und die Menschen dürften die Priester die spirituellen Grundlagen nicht vergessen und verlieren. „Unser Menschsein und unsere Seelsorge sollen gläubig, menschenfreundlich und weltoffen sein.“
Der Bischof nahm in seiner Predigt auch auf die Frauenpriesterweihe Bezug und dankte ausdrücklich den Frauen generell für ihren Einsatz in der Glaubensweitergabe, in der pfarrlichen Arbeit „sowie überhaupt für die Mitarbeit in wichtigen Aufgaben und Bereichen.“ Das Mitdenken und Mitarbeiten aller Getauften und Gefirmten in der Kirche sei notwendig. „Wir brauchen aber auch das sakramentale Priesteramt als Rückbindung an Christus unseren Herrn“, sagte Bischof Aichern. „Die wirksame Gegenwart des Herrn im priesterlichen Dienst gehört zu den Bauelementen der Kirche.“