Mehr als 100 ausgebildete Gottesdienstleiter/innen trafen sich in den vergangenen Wochen bei regionalen Zusammenkünften zum Erfahrungsaustausch. Ein Großteil von ihnen ist jährlich vier bis sieben Mal im Einsatz – vor allem in den Sommermonaten, bei Krankheit oder bei Fortbildung des Pfarrers. Manche halten aber bereits regelmäßig Wort-Gottes-Feiern. „So unterschiedlich die pfarrlichen Situationen auch sind, die meisten von ihnen machen ihren Dienst mit großem persönlichem Einsatz und viel Freude“, so Liturgiereferent Mag. Hans Stockhammer: „Übrigens, mehr als die Hälfte der Gottesdienstleiter/innen sind Frauen.“
Am Programm der Regionaltreffen stand das Thema Segnungen: Segnung der Adventkränze, Segnung und Austeilung der Asche am Aschermittwoch, Kräutersegnung zu Maria Himmelfahrt, Segnung der Erntegaben oder die Gräbersegnung zu Allerheiligen – Segenshandlungen, die auch von bischöflich beauftragten Laien vorgenommen werden können – was nur die wenigsten Gläubigen wissen. Für das Arbeitsjahr 2002/03 sind zwei „Kurse für die Leitung von Gottesdiensten“ geplant: im Bildungszentrum Maximilianhaus in Attnang-Puchheim (Herbst) und in Zwettl an der Rodl (Frühjahr).
Informationen im Liturgiereferat des Pastoralamtes (0732/76 10-3121) und auf der Homepage: www.dioezese-linz.at/liturgie