Die Weiterführung des Fahrradzentrums B7 scheint außer Gefahr
Ausgabe: 2002/27, Rad, B7, B 7, Fahrradzentrum, Bombe, Transitarbeitsplätze, Bayer, Helmut Bayer
03.07.2002
- Ernst Gansinger
Es gab jüngst wieder Medienberichte über das bevorstehende Aus für Sozialprojekte. Öffentliche Gelder würden eingestellt, das führe zum Aus, hieß es. Auch das B7 Fahrradzentrum sei betroffen. Fehlalarm, sagt der Geschäftsführer des B7, Helmut Bayer.
„Der bereits länger geplante Rückzug des Bundessozialamtes aus der gemeinsamen Projektförderung soll nicht zum Aus für so bewährte sozialökonomische Betriebe wie das B7 Fahrradzentrum führen“, sagt Helmut Bayer. Daher wolle das Land Oberösterreich das Projekt zusätzlich und längerfristig mit Mitteln ausstatten. Auch das Bundessozialamt wird sich weiterhin mit Individualförderungen beteiligen. Einen ganz wichtigen Teil der Finanzierung, unterstreicht Helmut Bayer, leisten die etwa 2.500 Stamm- und Neukunden.
Aber das Damoklesschwert wird fast jedes Jahr über die Sozialprojekte gehängt. Die immer nur jährlich zugesicherten Unterstützungen der öffentlichen Hand und geänderte Schwerpunktsetzungen sowie knapper werdendes Geld, das verteilt werden könnte, führen zu diesem jährlichen Ritual, das Sozialprojekten das Fürchten lehren könnte.Das B7 verkauft Neuräder aller Marken sowie Zubehör und leistet fachkundiges Service. Auch mit der Aufbereitung von Gebrauchträdern trägt das B7 bei, Arbeitsplätze für benachteiligte Gruppen zu schaffen, wie auch die Umwelt und Gesundheit zu fördern.Gerade zum Schulschluss lockt B7 wieder mit einer Reihe attraktiver Angebote. So will das B7 auch weiterhin gerade für die steigende Zahl von arbeitslosen und behinderten Personen Unterstützung und Arbeitsmöglichkeiten bieten.