Die am Samstag, 29. Juni, angekündigte nachträgliche zweite „Priesterinnenweihe“ „hat es nicht gegegeben und wird es auch nicht geben“. Dies gab Christine Mayr-Lumetzberger gegenüber der Kirchenzeitung bekannt. Mit dieser nachträglichen zweiten Weihe hätte ursprünglich die Gültigkeit der unerlaubten Weihehandlung vom 29. Juni außer Frage gestellt werden sollen. Es wird, so erklärt Lumetzberger, auch keine öffentlichen Priesterinnenweihen mehr geben. Zur Zeit gelte es nach den aufreibenden Tagen um die Weihe Kräfte zu sammeln und die weitere Zielrichtung zu überdenken. Die Frauen hätten bisher auch nicht Priestern vorbehaltene Handlungen getätigt. Anfragen gäbe es allerdings. So wolle sich ein Paar auf einem Donauschiff trauen lassen.